Was bewegt einen eigentlich dazu, sich bei gefühlten -25°C zwischen Menschenmassen über einen Weihnachtsmarkt zu quälen und Unsummen für irgendwelchen Krempel auszugeben, dessen Einkaufspreis wohl in etwa ein Achtel des Verkaufspreises beträgt…? Irgendwie fehlt mir da wohl der entsprechende Sinn für Romantik oder wofür auch immer – man möge mich diesbezüglich aufklären, sollte mir da tatsächlich etwas entgehen.
Herdentrieb
Du kannst die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS-Kommentar-Feed verfolgen, selbst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

22. Dezember, 2007, 15:42 Uhr
Ich glaube, dass ist so ähnlich wie das Phänomen in Firmen mit einem Team über 10 Mann, wo man zur Weihnachtsfeier gezwungen zu sein scheint, eine Liaison mit einem Kollegen/einer Kollegin anzufangen. Ich erlebe das ja zum ersten Mal, und stehe dieser Art von Zwangshandlung ebenfalls staunend gegenüber. Da muss man wohl einfach durch, und sich die Sache schön reden.
“Ja, das ist nämlich echt traditionelle taiwanesische Weihnachtsschnitzkunst. Das gehört einfach in eine gut sortierte Weihnachtsdekoration. Und diese Fensterbeleuchtung, die in Hochgeschwindigkeit 57 Farben pro Minute durchflackern lassen kann lässt bei mir erst richtig besinnliche Stimmung aufkommen.”
Wir müssen nur wollen …
23. Dezember, 2007, 05:19 Uhr
“Wir müssen nur wollen” – ja, genau. Da der Wille nun aber bekanntlich des Menschen Himmelreich ist, gelten da auch meine Gesetze – und jene aufgezwungene Weihnachtsstimmung hat da ganz schlechte Karten.