Zeitreise

Für alle Nostalgiker. Und für alle neu dazugekommenen Leser. Einfach für alle, die sämtliche Blogeinträge des letzten Jahres noch mal lesen möchten, gibt es meine gesammelten Werke hier nun im Weiterlesen-Text dieses Eintrages. Am Stück, ungekürzt und in voller Länge (was in Word gut siebzig Seiten entspricht…). Lediglich die Kommentare haben es nicht geschafft, seht es mir nach.

Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern und Lesen.

Mann ohne Gedächtnis

geschrieben am 18.05.2007, 12:16

Mein Gedächtnis is weg, ich kann mich nicht erinnern – es is ein großer Fleck, ohne was im Innern.

Mein Gedächtnis is fort, einfach so gegangen – es und ich sind nicht mehr zusammen, sind wir nicht…

Wie überaus trefflich diese Liedzeilen doch meinen Zustand heute in Hinsicht auf gestern nacht schildern… wie für mich geschrieben, herrlich. Wie ich ins Bett gekommen bin, ist somit auch ein Geheimnis meiner Teilzeitamnesie. Viel toller finde ich allerdings eh den Umstand, dass ich heute morgen entgegen aller Erwartungen um acht aufgewacht bin, topfit war und so nach einer halben Stunde Temperaturwechselduschen zur Kreislaufankurblung sowie einem ausgewogenen Frühstück bestehend aus einer Eineinhalbliterflasche Wasser, Multivitaminsaft und ein wenig Traubenzucker einfach mal den ganzen Vormittag mit dem Hund draußen war. Hachja, die kleinen Freuden des Alltags, die das Leben doch erst so richtig lebenswert machen. Herrlich, herrlich.

(Das wollte ich nun angesichts meiner Euphorie hier gerade mal in die Welt rausgeschrieben haben, so quasi.)

Zur allgemeinen Information

geschrieben am 07.05.2007, 16:10

Kant ist tot. Hegel ist tot. Und mir ist auch schon ganz schlecht…

Entschuldigt bitte das momentane Post-Vakuum hier – hab im Moment einfach etwas sehr viel zu tun. Sobald das Abi geschrieben und sämtliche Aufträge fertiggestellt sind, gibt es dann hier aber auch mal wieder was neues. Und dann auch bald mal etwas mehr, als nur neue Posts…

Verschlimmbessert

geschrieben am 21.04.2007, 17:34

Eben bei McDonalds: Der Hilfsarbeiter mit türkischer Nationalität – davon gehe ich nun einfach mal aus – im Zubereitungsbereich möchte eines dieser ich-bring-es-ihnen-gleich-an-den-Platz-Blechschilder haben, das sich aber im vorderen Bereich, direkt an der Theke befindet. Daher bittet er seine Kollegin vorne an der Kasse “ey, gib mir mal bitte den Schild!“. Daraufhin dreht diese sich um, lächelt herablassend und meint “es heißt der Schild.”

Uh.

Auf den Zahn gefühlt

geschrieben am 29.03.2007, 00:33

Ich kann es ja gar nicht leiden, wenn ich mal nicht die absolute Kontrolle darüber hab, was mit mir passiert, bzw. mit mir gemacht wird. Getreu dem Motto Wenn du willst, dass etwas zu deiner Zufriedenheit erledigt wird, mach es selbst.

In Folge dessen hab ich auch eine notorische Abneigung gegen jede Art von elektrischen, bzw. motorbetriebenen Werkzeugen in der Nähe meines Gesichts. Elektrische Zahnbürste, elektrischer Rasierer… alles nicht so mein Ding. Da dann doch lieber die ganz klassische Handzahnbürste und den ganz klassischen Nassrasierer. Da bestimme wenigstens ich selbst, wo genau ich nun putze oder rasiere – und nicht die Technik. So technikbegeistert ich ansonsten auch bin – da hörts auf.

Nicht weiter verwunderlich, dass ich mich deshalb beim Zahnarzt auch nur so oft sehen lasse, wie es denn unbedingt sein muss. Gestern war es mal wieder so weit, es musste sein. Grund dafür war, dass ich es mit meinem unglaublichen Talent zur Selbstbeschädigung doch tatsächlich vor ein paar Tagen geschafft hatte, mir beim Essen einen halben Backenzahn zu zerlegen. Hat anfangs auch nur bedingt wehgetan, wurde dann mit der Zeit aber doch schlimmer und so hab ich eben in den sauren Apfel gebisse – welch glorreiches Wortspiel – und mir einen Termin beim Zahnarzt geben lassen. Und wie ich dann gesternt dort auf das Einwirken der Narkose warten musste, kam mir so die Idee, ich könnte das Thema hier doch mal anreißen.

Man liegt also da, gezwungener Maßen hilflos, will man sich doch helfen lassen, und liefert sich somit selbst den Machenschaften des Zahnarztes aus. Sämtliche Kontrollmöglichkeiten legt man also freiwillig aus der Hand, es bleibt einem lediglich zu hoffen, dass denn nichts schief gehen wird. Gekrönt wird das Ganze dann natürlich noch von den oben bereits erwähnten elektrischen Geräten in Gesichtsnähe. Denn im Vergleich zu dem gar illustren Potpourri an Folterwerkzeugen, die so einem Zahnarzt zur Verfügung stehen, gewinnt jeder Trockenrasierer doch plötzlich ein ungeahntes Maß an Sympathie.

Nur vor die Wahl gestellt, die kommende Nacht nun mit noch mehr Zahnschmerzen zu verbringen oder einfach mal für ne Stunde die Zähne zusammen zu beißen – herrlich, noch ein Wortspiel, schon wieder – und stillzuhalten, hab ich mich dann doch für letzteres Entschieden. Das ist dann vor allem auch direkt nach der Behandlung so erhebend, wenn man mit diesem Ich habs überlebt!-Gefühl aus der Praxis schwebt und anschließend durch die Fußgängerzone flaniert. Irgendwie so, als ob man was großartiges vollbracht hätte. Dabei bestand die Leistung ja eigentlich nur darin, sich zusammenzureißen und mit dem Zahnarzt nicht das zu tun, was man sonst mit jemandem tun würde, der sowas mit einem tut. Handgreiflich werden zum Beispiel.

Ist jetzt vielleicht ein etwas abruptes Ende für diesen Eintrag hier. Muss ja aber auch mal sein. Man kann ja nicht alles haben. Und immerhin fand ich den Anfang und den Mittelteil nun gar nicht mal soo schlecht.

Ausgerechnet.

geschrieben am 27.03.2007, 01:07

In mittlerweile nur noch achteinhalb Stunden werde ich zu meiner allerletzten Klausur im Hause Gymnasium Fränkische Schweiz antreten. In Mathe. Wie überaus trefflich das Schicksal das doch mal wieder eingerichtet hat, dass ich ausgerechnet mein absolutes Lieblingsfach Mathe bis ganz zum Schluss vor mir herschieben durfte. Naja, was solls. Immerhin ist das jetzt schon ein tolles Gefühl, dieses Bewusstsein, damit dann die letzte Klausur in Mathe und auch überhaupt geschrieben zu haben. Und die Sache mit dem Abi… ach, das kriegen wir dann auch noch ganz locker gebacken. Da haben wir schon ganz andere Sachen überstanden. Oder uns irgendwie durchgeschlängelt. Wie auch immer.

Ungebetene Gäste

geschrieben am 13.03.2007, 00:24

Ich weiß nicht, wie es von heute auf morgen dazu kommen konnte. Spielt auch eigentlich keine Rolle. Viel mehr ist die Tatsache an sich das eigentliche Übel. Und zwar Spam. In meinem Gästebuch. Viel zu viel Spam in viel zu kurzer Zeit, um genau zu sein. Und – wie gesagt – von heute auf morgen. Einfach mal so. Seit über einem Jahr* hat kein Spambot mein Gästebuch gefunden (so mancher Besucher auch nicht, aber das ist wieder eine andere Geschichte). Warum dann ausgerechnet jetzt? Und warum dann gleich so exzessiv? Njach.

Wie dem auch sei. Sollte jemand ein Patentrezept dagegen kennen, möge er mir dies doch bitte mitteilen.

*”…seit über einem Jahr” – ja, tatsächlich. Muss gestehen, dass ich es sogar selbst verpennt hab, dass vor fünf Tagen, d.h. am Donnerstag, den 08.03. meine Seite hier seit exakt einem Jahr online war. In diesem Sinne – auf ins nächste Jahr. Eventuell auch mal wieder mit einem neuen Design…? Na, mal sehen…

Hütchenspiel

geschrieben am 12.03.2007, 00:43

Gestern so ziemlich den ganzen Tag über beim ADAC-Sicherheitstraining gewesen. Witzige Sache, wenn man mal all das ausprobieren kann, was einen ansonsten wohl mit ziemlicher Sicherheit in den Straßengraben befördern würde.

Noch witziger, wenn man dann neben den Nobelkarossen der anderen Teilnehmern mit seinem uralten zweier Golf ohne ABS, ESP und ähnlichem Luxus daherkommt und somit aufgrund der teilweise doch etwas eigenwilligen Fahrphysik andauernd lustig Hütchen sammelt.

Schon erstaunlich, wie hartnäckig sich diese Biester am Unterboden festbeißen können…

Aber an dieser Stelle auch nochmal ernsthaft: So ein Fahrsicherheitstraining ist wirklich ne feine Sache, weil einem nicht nur theoretisch erklärt wird, was es denn so für Gefahrensituationen gibt und wie man sich verhalten soll, sondern weil man auch die Möglichkeit hat, genau diese Gefahresituationtn kontrolliert am eigenen Leib zu erleben. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall um einige Erfahrungen reicher und kann so ein Training somit nur weiterempfehlen.

Ausgefaschingt

geschrieben am 21.02.2007, 00:56

Hellau, endlich Aschermittwoch! Einmal mehr ist´s überstanden!

fcukstar.com

geschrieben am 07.02.2007, 18:08

Wie ich heute erst in den Kommentaren zu meinem letzten Post gelesen hab, hat Gregor meine Seite hier einfach mal ganz spontan beim fcukstar.com-Award angemeldet. Find ich ja schonmal klasse. Dass meine Seite jenen Award dann auch gleich mal abgeräumt hat, freut mich aber nat. noch mehr. Feine Sache – danke, Gregor!

Hab mir übrigens einen zweiten TFT geleistet, wieder einen Samsung 930BF. Damit sich mein erster nicht mehr so einsam fühlt. Ist nun auf jeden Fall ganz großes Kino, so auf 2560×1024 Pixel. Hach, herrlich.

Wie dem auch sei, insofern ich heute abend endlich mal meine Bilder gar an die Wand krieg, gibts im Laufe der kommenden Tag dann vielleicht auch mal die schon vor langer Zeit versprochenen Fotos von meinen bescheidenen vier Wändern hier. Mal sehen.

Über Schnee, Fachgearbeite und Nudelsuppe

geschrieben am 25.01.2007, 02:07

Für manch einen ist es Schnee, für den Ein-Euro-Jobber sind es Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Direkt von ganz oben. Uh.

Neben Schnee gab es heute zudem noch eine endlich komplett fertige Facharbeit. Gott seis getrommelt und gepfiffen. Und zu Mittag Buchstabensuppe. Ob da ein Legastheniker eigentlich genauso viel Spaß dran hat? Wer weiß.

Vom Winde verweht

geschrieben am 19.01.2007, 14:49

Naja, fast. Entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer, überflutete Keller – all das gab es bei uns hier letzte Nacht nicht.

Der eine oder andere Baum mag wohl seine aufrechte Position aufgegeben haben, davongeweht oder -gespült hat es mich allerdings nicht. Und so war die dramatischste Auswirkung auf meinen Alltag auch das vom Ministerium angeordnete lange Wochenende. War übrigens das erste Mal in 13 Jahren Schule, dass mir per Fernsehen mitgeteilt wurde, dass ich heute ausschlafen dürfte. Nett.

Fraglich

geschrieben am 14.01.2007, 04:45

Hab ein schönes Frage-Antwort-Spielchen gefunden. Spart Zeit, da wenig zu formulieren – und ermöglicht so das Bloggen trotz Zeitmangel. Jene Fragen samt Antworten finden sich im Weiterlesentext.

Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:

Eine schon komplett fertige Facharbeit.

Eine Herde eierlegender Wollmilchsäue.

Einen immergrünen Geldbaum.

Alle Bob Ross Folgen auf DVD und dazu das Bob Ross Master Deluxe Weißdergeierwas Malset mit allen Farben und Werkzeugen. Zum Besäuselnlassen und Mitmalen.

Zeit.

Fünf Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:

Eine noch nicht komplett fertige Facharbeit.

Klamotten, die aufgrund meiner heutigen mittlerweile gestrigen Abendgestaltung nach Zigarettenrauch müffeln.

Einen kreativen Drucker. Auf seine Weise.

Ein so langsam aber sicher doch immer weiter unordentlich/ungeputzt werdendes Wohn-/Arbeits-/Schlafzimmer.

(Im Zuge dessen) eine bisher leider nur teilweise aufgegessene Kirschtasche neben mir auf dem Schreibtisch.

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:

Zwei kreative Drucker.

Kein Wohn-/Arbeits-/Schlafzimmer.

Ein Abo der Bildzeitung.

Kontakte zur Russenmafia.

Die Pocken.

Ich fands toll. Wer sich nun angesprochen fühlt, möge seine Antworten doch ebenfalls publizieren. Meinetwegen auch hier als Kommentar. Bin ja nicht so.

Einfachmalkeinezeit

geschrieben am 09.01.2007, 01:00

Facharbeit, Bewerbung, Aufträge – seht es mir nach, dass ich im Moment ein wenig sehr beschäftigt bin und die Einträge hier deshalb auch entsprechend spärlich ausfallen. Wird sich ändern. Irgendwann. Bestimmt.

Zweitausendsieben

geschrieben am 31.12.2006, 19:30

Recycling:

Um mir das Schreiben unzähliger E-Mails und SMS zu ersparen Aufgrund der gerade vorherrschenden Weihnachts Silvesterstimmung wünsche ich hiermit offiziell allen, die das lesen und keine [hier immer noch ganz nach Belieben ein in der Öffentlichkeit nicht vertretbares Schimpfwort einsetzen] sind, einen guten Rutsch (auch wenn ich diese Formulierung absolut nicht leiden kann), ne tolle Silvesterfeier heute abend, ein erfolgreiches Jahr Zweitausendsieben und weiterhin den Weltfrieden. So. Und nu geh ich dann mal feiern. Auf das das neue Jahr am 2. Januar beginnen möge. Bis die Tage.

Weihnachten und so

geschrieben am 24.12.2006, 18:21

Um mir das Schreiben unzähliger E-Mails und SMS zu ersparen Aufgrund der gerade vorherrschenden Weihnachtsstimmung wünsche ich hiermit offiziell allen, die das lesen und keine [hier ganz nach Belieben ein in der Öffentlichkeit nicht vertretbares Schimpfwort einsetzen] sind, frohe Weihnachten, stressfreie Feiertage, gutes Essen und den Weltfrieden. So. Bis die Tage.

Geschmacksache.

geschrieben am 18.12.2006, 18:42

Samstag morgen. So gegen Mittag. Rewe. An der Kasse. Man kauft noch schnell ein, was man halt so fürs Wochenende braucht.

Im Fall der Dame vor mir ist das eine ganze Auswahl von meiner Definition nach viel zu gesundem Kram. Sojamilch, Dinkelweißdergeierwas und ähnliches Vogelfutter. Muss man mögen.

Als harter Kontrast direkt dahinter meine Auswahl: Drei Pizzen sowie drei Packen Kaffee. Was man halt so braucht, fürs Wochenende.

Wie als Schutz ihres Vogelfutters gegen die von mir ausgewählten Ergüsse der Tiefkühlkostindustrie stellt die Dame eines dieser Nächsterkundewarenseperationsteile (wie heißen die Dinger eigentlich im Einzelhandelsverkäuferinnenfachjargon…?) zwischen ihre und meine Waren. Gut gemeint. Glaube aber, die Kassiererin hätte auch so gemerkt, was da zusammengehört – und was nicht.

Ganz großes Kino

geschrieben am 06.12.2006, 12:22

“Ach ja, wenn ich dich nicht hätte… dann hätte ich wohl gar nichts mehr zu lachen.”

Wenn das ein Lehrer vor der ganzen Klasse zu einer Schülerin sagt, die sich aufgrund ihres Verhaltens schon von Natur aus in der gesamten Klassenstufe der Beliebtheit einer ansteckenden Krankheit erfreut, so ist sowas wirklich sehr gemein. Gleichzeitig aber auch aufs Äußerte amüsant für alle übrigen Anwesenden.

Jaja, die kleinen Freuden des Alltags… immer wieder schön, sowas.

Danke!

geschrieben am 26.11.2006, 22:33

Wurde gestern von meiner Freundin sowie meinen Kumpels mit einer Geburtstagsreinfeier-Überraschungsparty überrascht. Und zwar so richtig. Ich muss da im ersten Moment geguckt haben wie so ein Mondkalb.

Nichts desto trotz hab ich mich gefreut wie ein kleines Kind, war wirklich ein sehr schöner Abend. Hierfür auch hier noch mal besten Dank an meine Freundin sowie meine Kumpels. War echt klasse!

Genauso hab ich mich gefreut, wie ich heute online gekommen bin und von einer Flut von Geburtstagsgrüßen per ICQ und E-Mail sowie einem wieder ausgegrabenen, mittlerweile drei Jahre alten persönlichen Geburtstags-Thread im 9dots-Board begrüßt wurde. Vielen Dank auch hierfür!

Nun gut, das wollte ich hier nur eben mal losgeworden sein – hab mich echt gefreut. Und nun wollen wir mal sehen, wie es sich mit zwanzig Jahren so lebt.

Lebensweisheit

geschrieben am 20.11.2006, 14:28

“Wenn man schon Gefangener seines eigenen Geistes ist, dann kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist.” (Sir Peter Ustinov)

Eben gelesen und spontan für verbreitungswürdig befunden.

Nen McBeth und ne Cola, bitte.

geschrieben am 14.11.2006, 01:33

Mit sieben Leuten kann man keine komplette Fußballmannschaft aufstellen. Geht einfach nicht.

Genauso wenig kann man mit einer Hand voll Schauspielern die etwa dreißig Rollen in Shakespeare´s Macbeth belegen. Dachte ich wenigstens.

Gerade vorhin wurde ich da jedoch eines besseren belehrt: Das geht nämlich doch. Mit massig Doppelbesetzungen und weiblichen Schauspielern in männlichen Rollen. So zum Beispiel auch unter anderem mit dem weiblichen Königssohn mit der selbstverständlich an sich viel zu hohen aber furchtbar künstlich unpassend tiefen Stimme, dem männlich markanten roten Lockenkopf, verpackt in der Größe eines Überflurhydranten. Da kommt der majestätische Aspekt eines Königssohnes dann auch so richtig gut zur Geltung. Genau so hab ich mir jenen Königssohn deshalb beim Lesen auch nicht vorgestellt.

Durch derart personifizierte unfreiwillige Komik erstickt man nämlich auch garantiert jeden Anflug von Stimmung in einem eigentlich doch sehr ernstem Drama wie Macbeth sehr konsequent schon gleich mal im Keim.

Vielleicht sollte man sich als etwas zu klein geratene Schauspielgruppe dann doch lieber nur Stücke aussuchen, die auch für eine entsprechend kleine Anzahl von Schauspielern konzipiert sind. Shakespeare und ich wären dafür auf jeden Fall sehr dankbar.

Namensgebung

geschrieben am 02.11.2006, 21:29

Wisst ihr, woher die Nawosamma-Indianer ihren Namen haben?

Das hat folgenden Hintergrund: Die Nawosamma-Indianer sind an sich ein sehr kleinwüchsiger Indianerstamm. Und zu allem Überfluss leben die auch noch auf einem Fleckchen Erde, wo von Natur aus sehr hohes Gras wächst. So. Und wenn die nun auf Jagd gehen, sehen sie deswegen eben nichts. Ist ja auch klar: Indianer klein, Gras hoch – blöd.

Um nun aber trotzdem Ihren Weg zu finden, springen sie deswegen eben immer mal wieder hoch und schreien ihren Kollegen zu: “na, wo samma?”. Und deswegen sind das nun eben die Nawosamma-Indianer.

Ist natürlich alles in allem totaler Bullshit, der mir nur gerade so eingefallen ist. Aber ich fands irgendwie trotzdem ganz lustig. Oder gerade deswegen. Na, auf jeden Fall veröffentlichungswürdig.

Lebenszeichen

geschrieben am 01.11.2006, 01:36

Nein, ich hab den Löffel noch nicht abgegeben. War nur die letzten paar Tage mit dem neu Aufsetzen von meinem Rechner sowie mit dem Renovieren von meinem Wohn-/Arbeits-/Schlafzimmer recht gut beschäftigt.

Morgen Bei Gelegenheit gibts hier aber auch mal wieder was neues. Versprochen.

…und wenn ich endlich mit den Umabauarbeiten hier in meinem Zimmer abgeschlossen habe und selbiges wieder mehr einem Wohnraum als dem Auftreffpunkt eines Nuklearschlags ähnelt, gibts davon evtl. sogar mal Bilder. Auch wenn das vermutlich niemanden interessiert. Naja, mal sehen.

Da kommt dia de Mogg hoch!

geschrieben am 18.10.2006, 18:54

Ein Bekannter hat mich eben auf diesen Eintrag hier bei designnation.de aufmerksam gemacht. Erinnert doch irgendwie ein ganz klein wenig an Ressurection, find ich.

Der Tod kommt ist der Titel. Ja, das mag wohl stimmen. Vorher kommen aber noch die rechtlichen Konsequenzen, wenn das Bild nicht ganz schnell wieder verschwunden ist.

Baaam, Babaaam, Baaaam. Oder so.

Hier auch nochmal eine Kopie der Grafik, falls der Eintrag bei designnation gar so schnell wieder verschwindet, wie ich mir das vorstelle.

Animateur für Arme

geschrieben am 08.10.2006, 02:16

Mir ist hier gerade mal so aufgefallen, dass mein Gästebuch so langsam vor sich hinverstaubt – ändert das. Sofort! Bitte.

Und wo wir schonmal beim Thema Besucheraktivität sind: Zum einen möcht ich mich hiermit mal bei all jenen bedanken, die hier so regelmäßig und wirklich aktiv meine Einträge kommentieren. Ich freu mich echt über jeden Kommentar, macht weiter so!

Zum anderen möchte ich an dieser Stelle dann aber doch auch ein wenig Kritik loswerden: Laut meinem Counter kommen hier jeden Tag sehr viel mehr Leute vorbei, als jene aktiven Kommentatoren. Wo bleiben die Kommentare von eben diesen Besuchern…? Werdet in Zukunft mal bitte etwas aktiver, damit hier noch ein wenig mehr Leben reinkommt!

Das wollte ich hier nur gerade mal losgeworden sein…

Mit dem Lottospielen war es heute übrigens wieder Essig. Und so langsam siecht die Hoffnung nun doch schon recht elend vor sich hin…

Neuer Post, gleiche Problematik.

geschrieben am 04.10.2006, 22:32

War Sonntag in Köln, auf der Photokina. Und heute hab ich wieder Lotto gespielt.

Fehlender Zusammenhang? Ganz im Gegenteil. Man betrachte hier nur mal, womit ich in Köln in aller Ruhe herumspielen konnte. Von dem bereits im vorletzten Eintrag hier erwähnten Mock-Up des neuen Olympus-Bodys noch gar nicht zu reden.

Das begründet nun doch wirklich jeden noch so verzweifelten Versuch der Finanzmittelbeschaffung. Sogar das Lottospielen.

Bei der Lottoziehung heute war ich übrigens wieder erfolg- bzw. glücklos. Aber so schnell geb ich nicht auf. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Millionär. Fast.

geschrieben am 28.09.2006, 17:55

Eben meine Gewinnbestätigung von Lotto gekriegt. Über 2,50eur.

Naja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Der große Gewinn kommt schon noch. Bestimmt.

Successor

geschrieben am 26.09.2006, 21:58

Olympus hat gestern auf der Photokina ein erstes Modell des Nachfolgers der Profispiegelreflexkamera E-1 präsentiert.

Und ich geh jetzt Lottospielen.

Zuviel des Guten

geschrieben am 21.09.2006, 18:15

Lehrer: “Nenn mir mal eine Zahl zwischen eins und zwanzig.”

Schülerin: “Dreiundzwanzig.”

Hachja, knapp daneben ist halt leider auch vorbei. War aber definitiv mal wieder einer dieser kleinen Momente, die das Leben erst so richtig lebenswert machen. Und den Schulalltag um so amüsanter.

Fetzige Sache

geschrieben am 20.09.2006, 19:30

Wer kam eigentlich auf die Idee mit den Fruchtstücken – respektive Erdbeerfetzen – im Joghurt?

Bei so leicht zerkaubarem Obst wie Pfirsichen kann ich es ja unter Umständen gerade noch nachvollziehen, aber bei Erdbeeren…? Da schwimmen dann solche zähen Fetzen im Joghurt, garniert mit Kernen, von denen sich mindestens einer garantiert in den Zähnen festbeißt. Erzählt mir bitte nicht, es gibt Leute, die sowas ernsthaft mögen!

Für mich jedenfalls kommt das direkt nach den weißen Gummibärchen. Die sind meiner Meinung nämlich auch nur deswegen in der Tüte, weil sie mangels Farbstoff billiger sind und somit kostengünstig die Tüte füllen.

Das wollte ich hier aus aktuellem Anlass – einem mittlerweilen leerem Joghurtbecher – nur eben losgeworden sein. Und um mal wieder was Neues geschrieben zu haben.

Verkehrte Welt

geschrieben am 10.09.2006, 17:30

Der Papst zu Gast in Bayern. Damit ein paar tausend Gläubige und andere Scheinheilige mit ihm zusammen Gottesdienst feiern können, weil sie sich davon das ewige Seelenheil erhoffen, werden Millionen von Euro in Organisation, Sicherheitsvorkehrungen etc. investiert – während in Afrika Kinder verhungern.

Irgendetwas läuft da doch gerade mal wieder so richtig schief, oder…?

Games Convention. Rückblickend.

geschrieben am 01.09.2006, 18:03

Parkgebühr Messezentrum Leipzig: Fünf Euro.

Eintritt Games Convention: Zehn Euro.

Am Xbox-360-Stand als selbsternanntes Microsoft-Xbox-360-Kompetenzteam zwei Liegestühle in Anspruch nehmen und sich über vorbeiziehende Kellerkinder amüsieren: Unbezahlbar.

Was es auf der Games Convention sonst noch so zu erleben gab, steht im Weiterlesentext.

Schön wars ja schon, so im Großen und Ganzen. Zur Abwechslung auch mal gar nicht soo überfüllt wie wir es schon so manches Mal erlebt hatten, dazu wegen dem nicht ganz so tollen Wetter auch nicht ganz so unerträglich heiß.

Kellerkinder und ähnliche Lichtgestalten gab es aber natürlich wie jedes Jahr trotzdem zur Genüge. Zu unserem größten Vergnügen. Eigentlich sind sämtliche über die Messe wandelnde Gestalten schon den Weg nach Leipzig wert.

Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst weder Adonis noch braun wie aus dem Assitoaster, verbringe ich doch selbst viel zu vielt Zeit vor dem Rechner. Aber was einem da so manches mal entgegen kam, teilweise rein optische wirklich schon auf dem besten Weg zwischen Scheintod und Verwesung… nun, in Anbetracht dessen halten sich meine Skrupel dann doch wieder in Grenzen, mich hin und wieder unvermummt in die Öffentlichkeit zu wagen.

Aber gut, Kellerkinder sind ja eigentlich nur eine lustige Nebenerscheinung der Games Convention. Was die gezeigten Neuheiten angeht, so wurden wir ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Für uns wirklich interessant waren spieletechnisch Stalker, von dem es allerdings nur eine immer noch nicht wirklich finale Version zu sehen gab, das neue Splinter Cell, was wir nur auf der Xbox-360 gesehen haben, sowie ein Addon zu Fear, was man aber eingehender hätte testen müssen, um da wirklich etwas davon zu haben.

Dagegen war die sogenannte “Painstation” schon unterhaltsamer. Eine Pong-Spielkonsole, die Fehler der Spieler mit physischen Schmerzen bestraft. Hitze, Stromstöße und Peitschenhiebe. Und das sieht dann in etwas so aus.

Nun, wer´s braucht – in jedem Fall ein Fest für jeden Gelegenheitsmasochisten. Und definitiv sehr unterhaltsam für alle Zuschauer. So auch für uns.

Ein weiteres Highlight war dann noch der Stand von 2K & Rockstargaming. Nicht unbedingt wegen der dort gezeigten Spiele (wer braucht eigentlich ernsthaft eine Tischtennissimulation…?), viel mehr wegen der dort aufgebauten Spielautomaten. Für das Abgeben ein Gewinnspielkarte gab es drei Spielmünzen, die man dann eben verspielen und dabei im besten Fall noch etwas abgreifen konnte. Dass man jene drei Spielmünzen auch noch bei der fünften ausgefüllten Gewinnspielkarte bekommen hat, war dabei eine doch recht unterhaltsame Unachtsamkeit des Standpersonals. In meinem Fall resultierte dies dann in zwei Plüschtierdrachen.

Nun gut, so viel dann mal von meiner Seite aus zur Games Convention 2006. War – wie gesagt – mal wieder ganz luschdig, ein Tag hat aber wirklich voll und ganz gereicht.

Games Convention. Mal wieder.

geschrieben am 27.08.2006, 00:36

Morgen geht´s auf die Games Convention. Mal wieder. Wie jedes Jahr, seit es die Messe gibt. Damit also morgen zum vierten Mal. Allerdings zum ersten Mal nur einen Tag lang, ohne Übernachtung in Leipzig – die Begeisterung am Computerspielen und somit auch an der Messe hat über die Jahre eben doch ein wenig nachgelassen. Außerdem reicht ein Tag in überfüllten Hallen bei unerträglichen Temperaturen zwischen Horden von Kellerkindern auch voll und ganz aus.

Eigentlich spiele ich ja so gut wie gar nicht mehr. Nur noch wirklich ganz selten mal, z.B. “Worms” mit meiner gegen meine Freundin (dazu ein ander Mal mehr), für alles andere fehlt mir aber einfach die Zeit.

Und trotzdem fahre ich morgen extra drei Stunden lang mit einem Kumpel nach Leipzig, um einmal quer über die Messe zu bummeln und dann anschließend abends wieder drei Stunden lang heimzufahren.

Ein Stück weit ist das zugegebener Maßen wohl schlicht und einfach Gewohnheit. Interessant war es ja doch jedes Jahr. Und die Stimmung dort ist ja schon auch immer irgendwo was besonderes. Außerdem will man ja nichts verpassen – wer weiß, vielleicht wird ja ausgerechnet dieses Jahr die große Innovation auf dem Computer- und Konsolenspielemarkt vorgestellt.

Naja, irgendwo doch etwas sehr unrealistisch. Bleiben wir wohl besser einfach bei der Gewohnheit, dem Interesse und der Stimmung.

Wie dem auch sei – ich freu mich schon drauf. Und im Laufe der kommenden Tage gibts dann auch einen kleinen Bericht. Vorraussichtlich.

Von einem Mangel an Themen, drei Tagen in Stuttgart und meinen Kochkünsten

geschrieben am 22.08.2006, 04:38

Na, an der Überschrift lässt sich wohl schon erkennen, dass das hier nun mal wieder so ein Verlegenheitspost wird.

Verlegenheitspost deswegen, weil es zwar eigentlich an der Zeit wäre, mal wieder was von mir hören zu lassen, mir aber dummerweise gerade ein wirklich handfestes Thema fehlt, über das es zu schreiben lohnt.

Wer sich das Resultat dessen dennoch zu Gemüte führen möchte, findet selbiges im Weiterlesentext.

Nun, was gibt´s so zu berichten. Zum einen bin ich seit Freitagabend von meinem Kurzausflug nach Stuttgart zurück.

War wirklich schön. Das Hotel war echt klasse, Stuttgart an sich fand ich auch auf jeden Fall sehenswert. Schöne Innenstadt samt Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss und dem Park, alles durch die Straßenbahn bequem zu erreichen – hat uns (uns, das sind wieder meine Freundin und ich) gut gefallen.

Wer also auch mal spontan Lust auf einen ähnlichen spontanen Kurzurlaub hat, dem sei hiermit Stuttgart samt Übernachtungen im Millenium Resort wärmstens empfohlen. Soviel dazu.

Vergangene Woche hab ich mich mal wieder am Kochen versucht. Ja ja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so hab ich diesbezüglich die Flinte auch noch nicht endgültig ins Korn geworfen.

Ziel diesmal waren allerdings keine lächerlichen Fischstäbchen oder zu filetierende Südfrüchte, sondern Steinpilzsahnesauce auf Bandnudeln aus vorher selbstgesuchten Steinpilzen.

Ja, auch wenn man es mir wohl nicht zutraut – ich bin doch tatsächlich im Stande, essbare von weniger essbaren bis hin zu giftigen Pilzen zu unterscheiden. Und die Tatsache, dass ich die so gesammelten Pilze auch freiwillig selbst konsumiere, zeugt schon wirklich sehr deutlich davon, dass ich mir hierbei mal ausnahmsweise nicht selbst die ansonsten gewohnte komplette Unfähigkeit attestiere. Wie ja zum Beispiel beim Kochen.

Und damit wären wir auch wieder beim Thema. Pilze suchen ist ja das eine, das Kochen das andere. Die Biester schmecken roh halt einfach nicht. Nicht, dass ich das ausprobiert hätte…

Naja, sei´s drum. Jedenfalls hab ich mir für diesen Zweck nun ein entsprechendes Rezept besorgt und mich voller Euphorie ans Kochen gemacht. Unter strenger Überwachung durch meine Mutter. Anscheinend hat sie aus so Vorfällen wie dem tragischen Ende der Fischstäbchenfamilie und ähnlichem missbräuchlichem Umgang mit der Kücheneinrichtung durch mich gelernt und lässt mich deshalb nun noch höchst unfreiwillig unbeaufsichtigt in ihrer Küche hantieren. Irgendwo ja auch verständlich.

Aber wie ja hinlänglich bekannt ist, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Und so hab ich es doch tatsächlich gebacken gekriegt, weder meine Steinpilze noch die Bandnudeln oder irgendetwas anderes zu vernichten oder wenigstens bis zur Unkenntlichkeit zu verbrennen.

Nein, dieses Mal ging wirklich alles gut und das Resultat war – meiner bescheidenen Meinung nach – wirklich ein Gedicht von Steinpilzsahnesauce auf Bandnudeln.

Zugegeben, ich müsste lügen, wollte ich behaupten, ich wäre da nicht ein klein wenig stolz auf mich gewesen.

Noch stolzer war ich dann allerdings, wie ich mich gestern nochmal am dem Ganzen versucht hab, es wiederrum geklappt hat und ich somit auch meine Freundin von meinen neu erlangten Kochkünsten überzeugen konnte. Ja, doch – da war ich doch gleich mal mindestens zehn Zentimenter größer.

Nun gut, nachdem ich meinen Pflichten hier nun mal wieder mehr oder minder nachgekommen bin und es außerdem auch schon wieder kurz nach halb fünf ist, werde ich mich nun mit einem kleinen Umweg über die Küche richtung Bett aufmachen. Und mich das nächste Mal dann hoffentlich wieder mit einem etwas gehaltvollerem Thema zurückmelden…

Probier was neues diesen Sommer. Mal wieder.

geschrieben am 11.08.2006, 03:44

Nun wollte ich hier eigentlich zwecks der allgemeinen Erheiterung ein wenig aus meinem momentan doch so ereignisreichen Privatleben erzählen, kommt mir hier doch gerade mal wieder etwas dazwischen, was den geplanten privaten Teil in den Weiterlesentext verdrängt und sich ganz frech an vorderste Stelle in diesem Eintrag hier quetscht:

Kennt ihr diese Rätselbilder in Zeitschriften etc., wo es ein Originalfoto und eine Kopie gibt, die sich nur in ein paar künstliche eingefügten Details unterscheiden, welche es dann zu finden gilt?

Ihr wisst, wovon ich rede? Gut, dann hab ich nun was für euch: Das Prinzip ist das gleiche, allerdings wurde kein Bild oder Foto kopiert und dezent verändert, es geht um Texte. Genauer genommen um die Texte meiner Seite hier. Zugegeben, mal wieder was neues.

In diesem Sinne nun also einen schönen Gruß an Igor Schechtel von “is-digital.de”, der sich scheinbar doch sehr in meine Texte (samt Metadescription!) verliebt zu haben scheint oder einfach nicht selbst im Stande ist, vernünftige Texte für sein ach so professionelles Portfolio zu formulieren.

Apropos professionelles Portfolio: Auch grafisch scheint es mit den eigenen Ideen nun nicht soo weit her zu sein, wenn ich da beispielsweise die Navigation mit der von dotcomstudios.org vergleiche… nun ja.

Ich will ihm damit nun natürlich in keinster Weise irgendetwas unterstellen – die Vermutung drängt sich aber anhand der gegebenen Sachlage dann doch irgendwo schon ein Stück weit auf, oder…?

Na, ich enthalte mich einem Urteil – macht euch doch einfach mal selbst ein Bild davon.

Nun gut, genug Zeit verschwendet – eigentlich eh schon wieder mehr, als diese Angelegenheit eigentlich wert ist. Und nun zu den eigentlichen Themen, über die ich hier zu schreiben gedachte.

Das hab ich jetzt schon schön formuliert, oder? Also Igor, aufgepasst – evtl. kannst du ja genau das mal irgendwo brauchen.

Ein paar Zeilen zum Thema Geldausgeben: Ich war mal wieder shoppen und hab mir dieses Mal was kleines schwarzes zugelegt.

Na, ein skeptischer Augenaufschlag verbunden mit einem “Oh je, nu dreht er ganz am Rad…”? Keine Angst, ich gedenke nicht, mich der Transvestitenszene anzuschließen.

Nein, mein “kleines Schwarzes” hat ein Display und eine Hand voll Tasten, hört auf den doch eher nüchternen Namen “W810i” und stammt aus dem Hause Sony-Ericsson – die Vorliebe für technischen Schnickschnack war einfach mal wieder viel zu groß und so habe ich mir im Zuge meiner Vertragsverlängerung eben mal wieder ein neues Spielzeug geholt.

In technischen Details will ich mich nun hier aber nicht verlaufen, diese finden sich für alle Interessierten auf der Homepage von Sony-Ericsson.

Nur so viel sei gesagt: Ich bin mit dem Teil wirklich sehr zufrieden. Meiner Meinung nach einfach ein sehr schön kompaktes, gut verarbeitetes Handy, dass angenehm in der Hand liegt, sich intuitiv bedienen lässt und neben noch ein paar anderen Spielereien eine echt geniale Walkman-Funktion bietet, die dazu noch eine wirklich überraschend gute Qualität liefert.

Wer also evtl. gerade auch vor dem Neukauf eines Handys steht, dem sei dieses Gerät auf jeden Fall empfohlen.

Damit ist dieser Block nun gedanklich geschlossen und es kann eine Überleitung zur nächsten Thematik kommen – alles klar soweit, Igor?

Und wo wir gerade schon so schön beim Geldausgeben sind, muss ich nun auch gleich noch ein wenig damit rumprollen, dass wir – das sind meine Freundin und ich – heute für kommende Woche zwei Nächte im “MILLENNIUM HOTEL AND RESORT” im SI-Centrum in Stuttgart gebucht haben, um uns ganz in Ruhe mal Stuttgart anzuschauen und es uns natürlich gleichzeitig drei Tage lang gutgehen zu lassen.

Ich freu mich schon drauf – und erstatte dann natürlich auch Bericht, sobald wir wieder zurück sind.

An dieser Stelle auch noch eine kleine Anmerkung für Igor: Gegebenenfalls musst du die Stelle mit der Freundin anpassen, insofern selbige deinerseits nicht vorhanden sein sollte – denn auch wenn ich hier mit meinen Texten mehr oder weniger (un-)freiwillig Entwicklungshilfe leiste, meine Freundin teil ich nicht! Da bin ich mal entschieden zu egoistisch, keine Chance!

Nun denn, somit wäre meine Pflicht hinsichtlich neuem Blogeintrag als auch guter Tat (Entwicklungshilfe) für heute getan, womit ich mich nun guten Gewissens Richtung Bett aufmachen kann, bevor es gleich wieder beginnt zu dämmern. Ferien sind schon echt was tolles.

Oh, wie schön ist Panama!

geschrieben am 07.08.2006, 02:14

Eins vorneweg: Ich lebe noch – und dazu gehts mir auch noch unverschämt gut. Wenn auch die Zeitspanne zwischen dem letzten und diesem Eintrag hier etwas anderes vermuten ließe…

Na, sei´s drum – das soll sich in Zukunft wieder ändern.

Als Auftakt gibts nun auch gleich mal wieder etwas für den heimischen Desktop: Mir wars nach einem etwas sommerlicherem Wallpaper und so hab ich mir eines gebastelt.

Das Resultat findet sich in meinem Portfolio bei den Artworks, sowie bei den Goodies in zwei verschiedenen Auflösungen als auch direkt hier.

Stilistisch wie auch thematisch hab ich mich dabei auf für mich zugegebener Maßen doch etwas ungewohnte Pfade begeben: Etwas abstrakter als sonst und so im großen und ganzen mal gar nicht blutverschmiert und menschenverachtend. (Das eine dezent makabere Detail sei mir vergönnt)

Der Grund dafür? Sommer im Kopf, vorraussichtlich (und da bin ich doch sehr optimistisch) länger anhaltend. Und dazu noch völlig unabängig von Regen und ähnlichen Unannehmlichkeiten vor der Haustür.

2202

geschrieben am 25.07.2006, 23:51

Dass ich eine gewisse Vorliebe für technischen Schnickschnack sowie für allen möglichen Computerkram hab, ist nicht von der Hand zu weisen. Will ich auch gar nicht, immerhin wird mir da noch weitaus schlimmeres nachgesagt, da kann ich also ganz gut damit leben.

Wie dem auch sei, allgemein bin ich eigentlich schon immer recht begeistert, wenn alle möglichen mehr oder weniger alltäglichen Geschäfte möglichst automatisiert abgewickelt werden, ohne mit einem möglicherweise äußerst inkompetenten Angestellten in Kontakt kommen zu müssen.

Fahrkarten ausdrucken, Geld vom Konto abheben, Pfandflaschen zurückbringen… klappt doch schon alles ganz gut ohne direkte menschliche Unterstützung.

Was ich allerdings absolut nicht mag, ist jede Form von verbalen Auseinandersetzungen mit Computern.

Ich weiß ja nicht, wie es dem Durchschnittsmenschen so geht – ich für meinen Teil komm mir doch immer reichlich dämlich vor, wenn ich mit einem Haufen aus Metall und Plastik reden muss, der dann eine für seine Bestandteile doch recht menschliche Persönlichkeit an den Tag legt. Oder dies wenigstens versucht.

Wie ich auf dieses Thema komme? Ganz einfach, mein Handyvertrag läuft anfang August aus, weshalb es da nun ein paar Details zu klären gab. Vertragsverlängerung, Tarifwechsel, etc, etc. Und da der nächste T-Punkt nicht gerade um die Ecke ist, hab ich da eben mal den telefonischen Kundenservice von T-Mobile bemüht.

Zugegeben, nicht ganz ohne ein klein wenig sadistischer Vorfreude, mal wieder einen eh schon genervten T-Mobile-Mitarbeiter mit dämlichen, umständlich formulierten Fragen auf die Palme treiben zu können. Aber nein, ich wurde bitter enttäuscht.

Computerstimme:

“Herzlich willkommen bei T-Mobile. [bla, bla, bla] Sie können bei mir – wie bei einem Kundenberater – Ihre Tarifeinstellungen ändern und sich informieren.”

“Wie bei einem Kundenberater? Na, kann ich mir nicht vorstellen…”

“Wie bitte? Ich habe Sie nicht verstanden. Bitte wiederholen Sie -”

“Danke – passt schon. Erzähl mal weiter.”

“Ich habe Sie immer noch nicht verstanden.”

“Mir egal.”

Die Computerstimme fängt wieder mit dem Begrüßungstext an und ich weiß auch spätestens jetzt wieder, warum ich nicht gerne mit Computern rede…

“Herzlich willkommen bei-”

“Ja, ja – schon gut jetzt. Ich will hier so… öhm… Vertragsverlängerung, Tarifwechsel, Studententarif…”

“Es tut mir leid, ich konnte Ihr Anliegen immer noch nicht verstehen.”

“Hätte mich auch irgendwie gewundert. Wie siehts denn hier so aus mit… was menschlichem? Kundenberater oder so?”

“Sie werden weitergeleitet”

Und das wurde ich dann tatsächlich – und zwar zu einem doch sehr kompetenten, überaus freundlichen und auch sehr hilfsbereiten Mitarbeiter von T-Mobile, der mir meine Fragen innerhalb weniger Minuten problemlos beantworten konnte.

Bleibt nur die Frage: Wozu vorher das Affentheater mit dem Computer…? Warum nicht gleich die Möglichkeit, mit einem Menschen zu sprechen?

Ja, sicher – mag Arbeitsplätze und somit Geld einsparen, ok. Aber sonst? Was spricht sonst dafür, in so einem Fall die Arbeit eines Menschen von einem Computer machen zu lassen? Meiner bescheidenen Meinung nach ist das eindeutig ein Weg in die falsche Richtung.

Luftdicht und lebenslänglich

geschrieben am 21.07.2006, 13:22

Plastik ist ein wirklich genialer Werkstoff, der aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

So kann man aus Plastik die tollsten Dinge herstellen, wie zum Beispiel Gehäuse für PC-Peripherie, Stoßstangen für Autos, medizinische Implantate für alte Menschen, Legosteine für junge Menschen, Mehrwegdeckel für Hundefutterdosen… wie gesagt, alles ganz tolle Sachen.

Man kann diesen tollen Werkstoff aber auch herzlich sinnfrei nutzen, um nicht zu sagen verschwenden. Zum Beispiel für absolut unpraktische Verpackungsmaterialien, schlechtschreibende Werbekugelschreiber oder für Tupperware.

Ja, genau – Tupperware. Womit wir nun auch endlich beim Thema dieses Eintrages hier wären.

“Tupperware – und alles gelingt!”

Naja. Nicht so wirklich. Gut, in meinem Fall wird es zu einem Großteil auch an meinen quasi nicht vorhandenen Kochkünsten liegen, dass meine Nahrungaufbereitung gerne mal eskaliert. Aber sollte Tupperware nicht gerade in solch hoffnungslosen Fällen wie dem meinigen ein Stück dazu beitragen, dass ich mich nicht nur von Fertiggerichten ernähren muss, wenn gerade mal kein der Kochtkunst mächtiges Individuum in der Nähe ist? Der oben genannte Slogan suggeriert das ja irgendwo schon ein Stück weit…

Nun, wohl doch alles nur Schall und Rauch, es braucht vermutlich eine Art inoffizielles ich-kann-kochen-Diplom, damit einem mit der Tupperware alles gelingt – und sowas hab ich natürlich nicht und werde es wohl vorraussichtlich auch nie kriegen. Eventuell auch ganz gut so, wäre alles andere doch gleichzusetzen mit einem Vortäuschen falscher Tatsachen. Naja.

Um aber auf die Tupperwareprodukte an sich zurückzukommen: Selbstverständlich haben wir auch mehr als genug Töpfchen und Schüsselchen mit und ohne Deckelchen und weiß der Geier was noch alles an Kram von besagter Firma zu hause. Ist ja sooo praktisch, sagt meine Mutter. Jaja, genau – ganz furchtbar praktisch. Praktisch ist allerdings auch mein Hund als Resteverwerter, anstatt das Zeug für die Ewigkeit in kleinen Pastikdosen konservieren zu wollen. Und der freut sich da sogar noch sichtlich drüber, die Resonanz so einer Tupperdose beschränkt sich ja dann meistens doch eher auf etwas widerwilliges “Plopp” beim auf- respektive zumachen.

Insofern es sich um so eine Standardtupperwarendose mit so einem Standardtupperwaredosendeckel handelt. Mittlerweilen gibt es ja neben diesen tollen Dosen mit den luftdichten Deckeln – Tupperware soll die erste Marke gewesen sein, die sowas hergestellt hat, hab ich mir sagen lassen – noch so allerhand anderen Kram von Tupperware.

Ich hab da eben mal ein wenig auf tupperware.de gestöbert und doch so allerhand Dinge gefunden, die meine Mutter garantiert für sehr, sehr praktisch halten würde – falls wir sie nicht sogar schon besitzen, ich dokumentier das nicht – welche für mich aber dann doch eher das Prädikat “Echt toll. Jedoch überflüssig auf ganzer Linie” erhalten würden.

Mal ein paar Beispiele hierfür:

“Pfiffikus – Kuchenretter, Abkühlgitter, Dekorierschablone und Portionierer.”.

Jo, super. Sollte ich jetzt irgendwelche Schamgefühle entwickeln, weil ich so ein Teil noch nie vermisst hab…?

“Teigrolle – Die Teigrolle lässt sich mit warmem oder kaltem Wasser befüllen – je nach zu rollender Teigsorte.”

Die Teigrolle hieß meines Wissens nach früher mal Nudelholz, war aus Holz und hatte keine Öffnung zum einfüllen von warmen oder kaltem Wasser. Und irgendwie hat das Ding doch trotzdem funktioniert, oder…?

“Salat-Karussell – Trocknet gewaschenen Salat im Handumdrehen. Mit Drehstopp und Ausgießöffnung. Inhalt 4,5 l.”

Jo, das Teil haben wir auch. Und ich hab mich da schon immer gefragt, wie denn wohl ein Nagetier aussehen würde, wenn man es mal als Platzhalter für den Salat meinetwegen 20 Minuten Salat-Karussell fahren lassen würde.

“Buntmesser mit Zestenschneider – Länge 21,4 cm”

Entschuldigt meine Unwissenheit, aber was zur Hölle sind Zesten?! Klingt für mich wie eine Art Hautkrankheit, hoffe allerdings, dass das damit nicht gemeint ist. Bäh.

Zucker-Genuss – Die Zuckerdose passend zum C 91 Sahne-Genuss und zum C 104 Crema Momenti.

Klingt gut – blöd nur, wenns dann am Kuchen scheitert, wie es wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei mir der Fall wäre.

FlexiTwin, oval – Mit kinderfreundlichem Verschluss.

Das find auch mal praktisch. In die anderen Dosen kriegt man die Biester wegen dem Standardverschluss ja auch immer so schlecht rein.

Und mein Favorit:

ZwEi-dabei – Für zwei Eier, mit integriertem Salzstreuer.

Ein Schelm, der böses dabei denkt.

Soviel mal zu der breitgefächtern Produktpalette. Ich frage mich wirklich zunehmend, wie wir denn früher ohne all jene Wunderwerke malaysischer Spitzenkonservierungstechnologie überleben konnten. Sind sie doch fast schon gleichzusetzen mit Dingen wie Strom oder fließendem Wasser.

Ich mein, ich hab das Salat-Karussell schon dermaßen liebgewonnen, dass ich mich gar nicht mehr an die Zeiten erinnern kann, zu denen wir unsere Salatblätter noch einzeln per Hand trockschütteln mussten. Und ohne mein kampferprobtes Zestenschneidermesser – was auch immer das nun sein mag – sowie meine ZwEi-dabei-Eierschaukelvorrichtung geh ich wirklich nicht mehr aus dem Haus. Wo ich denn nur früher meine… naja, spielt ja jetzt keine Rolle.

Von der Produktvielfalt zu anderen Tücken: Wie angesprochen soll Tupperware der Erfinder dieses luftdichten Verschlusses gewesen sein. Luftdicht – schön und gut, so lange das betroffenen Döschen, Töpfchen, Schießmichtod brav aufrecht auf einem waagrechten Tisch steht. Gnade Gott, wer ernsthaft etwas mehr oder weniger flüssiges in einer Tupperdose über eine längere Strecke in einem Rucksack oder einer vergleichbaren Vorrichtung zu transportieren gedenkt.

Als Laie gehe ich dabei natürlich wiederrum von den Standarddosen samt Standarddosendeckeln aus – würde mich ja wundern, wenn es mittlerweilen nicht schon eine Dose “Immerdicht – für gelegentliche Expeditionen ins Amazonasdelta oder auf den Mount Everest” gäbe.

Desweiteren musste ich feststellen, dass jenes von Tupperware verbaute Plastik auf die Dauer alles andere als so wirklich geschmacksneutral ist. Vielleicht is es das ja, wenn die Dosen noch ganz neu sind – hab da nie bewusst drauf geachtet. Aber man nehme zum Vergleich doch mal eine schon etwas in die Jahre gekommene Dose, konserviere darin blanke Nudeln für meinetwegen ein bis zwei Tage und erwärme diese dann wiederrum in jener Dose in der Microwelle. Das resultierende Geschmackserlebnis ist meiner bescheidenen Meinung nach wirklich erstaunlich.

Und nicht zuletzt wäre da noch die Problematik beim Öffnen sämtlicher Dosen. Das ließe sich zwar sicherlich auch wieder auf motorische Mängel meinerseits zurückführen – was ich so im großen und ganzen auch gar nicht mal leugnen will – eine Teilschuld tragen da aber ganz sicher auch die Tupperdosen.

Man stelle sich eine bis zum Rand mit Tomatensauce gefüllte Tupperdose vor, an deren Inhalt man gelangen möchte. Mein Wort drauf, egal, wie ich es anstellen werde, meine Finger werde ich mir dabei allemal einsauen – im schlimmsten Fall noch weitere Extremitäten bzw. Einrichtungsgegenstände der heimischen Küche.

Ein anderes Beispiel sind diese Förmchen für Eis am Stil bzw. Eiswürfel. Entweder bekommt man den jeweiligen Inhalt gar nicht zerstörungsfrei aus der Form, oder nur unter Zuhilfenahme von aufwendigen Methoden wie warmen Wasser, etc., etc., wonach das Eis an sich meistens auch schon mindestens angetaut ist.

Und um nochmals den Bogen zur Produktvielfalt zu schlagen: Um so mehr neuer, exotischer Kram in noch viel exotischerem Design auf den Markt geworfen wird, umso mehr Möglichkeiten der Verwirrung bei der Vorgehensweise hinsichtlich des Öffnens, Schließens, Befüllens, Ausgießens,… gibt es. Beim Webdesign heißts so schön “form follows function” – bei Tupperware gilt das scheinbar nur bedingt.

Nun gut, ich denke, damit sollte ich meinen Standpunkt hinsichtlich Tupperwareprodukten ausgiebig genug dargelegt haben. Alle nun entsetzten Hausfrauen seien beruhigt – es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich hier wie der Blinde von der Farbe erzählt habe. Wenn man damit umgehen kann, sind sämtliche Produkte von Tupperware bestimmt ganz toll, da bin ich mir sicher. Und auch der Hersteller muss sich seiner Sache ja recht sicher sein, die lebenslange Garantie – stimmt das überhaupt? – wäre ja ansonsten etwas sehr gewagt.

Nun, wie dem auch sei – schön bunt und toll zum darauf rumtrommeln sind sämtliche Dosen allemal.

(An dieser Stelle noch besten Dank an Joachim für die Anregung, mal über das Thema Tupperware zu schreiben. Hoffe, mein kleiner hier nun entstandener Artikel entspricht in etwa deinen Vorstellungen.)

Glaubensfrage

geschrieben am 17.07.2006, 00:09

Religionslehrer zu Beginn der anstehenden Doppelstunde:

“Leider muss ich nachher auf eine Konferenz, deswegen will ich heute nur jemanden abfragen, dann könnt ihr gehen.”

“Yeah!”

“Also, Benjamin – worüber haben wir letzte Stunde gesprochen?”

“Zefix…”

Eventuell werde ich dieses Semster in Religion unterpunkten. Tangiert mich aber angesichts der in diesem Fach durchgenommenen Themen irgendwo doch recht herzlich peripher.

Kampf der Giganten

geschrieben am 13.07.2006, 01:30

Was für ein Spiel. Traumhafte Tore, Spieler am Limit, mitreißende Emotionen – und am Ende doch nur ein glücklicher Sieger.

Das Finale der Weltmeisterschaft? Nun, das war zwar auch ganz unterhaltsam, aber… nein, wirklich nicht.

Nein, die Rede ist von richtigem Fußball.

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Mann gegen Mann, Not gegen Elend – Wohlmansgesees gegen Trainmeusel. Wie gesagt, ein Spitzenspiel auf ganzer Linie.

Zudem noch ein sehr traditionsreiches Spitzenspiel, war es heute doch bereits die dritte Auflage.

Hierbei ist nun – zu meiner größten Schande! – wohl auch erwähnenswert, dass die bisherige Siegesstatistik dabei doch ein ganz klein wenig… nun ja… für Trainmeusel spricht. Ja, ich gebe es ja zu – wir haben zwei von zwei Spielen verloren. Aber doch immer sehr knapp. 8:2, oder so…

Wie dem auch sei, lassen wir die Vergangenhet ruhen und kommen zum heutigen Spiel.

Der Spielbeginn war aufgrund der unchristlichen Temperaturen tagsüber auf 20:00 Uhr angesetzt, wobei es jedoch aufgrund des total überfüllten Terminkalenders eines unbeschreiblich attraktiven Unvermögens eines unfähigen Mittelfeldspielers von Wohlmannsgesees – ja, die Rede ist von mir – zu einer Verzögerung von etwa 15min kam.

Bevor wir nun zum eigentlichen Spiel kommen, sei noch darauf hingewiesen, dass wir selbstverständlich nicht den Normen und Regeln des auf den Kommerz hin ausgelegten Massensports Fußball nachgehen, wie es ja beispielsweise auch bei der Weltmeisterschaft par excellence demonstriert wurde.

Nein, wir spielen noch richtig Fußball.

So haben wir keine elf Spieler zuzüglich Horden von Ersatzspielern pro Mannschaft, wir spielen mit vier Spielern pro Mannschaft, selbstverständlich ohne Auswechselspieler.

Natürlich liegt dies nicht daran, dass wir einfach nicht mehr Spieler haben – ganz im Gegenteil, wir können uns vor Anfragen von jungen Talenten kaum retten. Nur können wir lediglich auf diese althergebrachte Art und Weise unsere Elitespieler richtig fordern und bis ans Limit bringen – und genau das ist es doch, was unsere Fans sehen wollen. Alles andere ist doch Kindergeburtstag.

Desweiteren spielt der Faktor der Unvorhersehbarkeit immer direkt mit, Spielzeit sowie Spielfeldabmessungen werden somit gerne mal beliebig varriert. Als Profi muss man eben auf alles gefasst sein und darf sich von solchen Lapalien nicht aus dem Konzept bringen lassen.

So kam es dann heute auch zu einem im großen und ganzen sehr fairen und definitiv unterhaltsamen Spiel – verteilt auf drei Halbzeiten – welches Wohlmannsgesees schlussendlich mit einem deutlichen 11:9 Sieg für sich entscheiden konnte.

Eine wahre Sensation!

Anschließend folgte noch ein Elfmeterschießen – lediglich aus Tradition und zur Unterhaltung der Fans, versteht sich.

Eine Fortsetzung dieser traditionsreichen Spiele wird ganz sicher folgen – dieses mal aber vermutlich nicht wieder einige Jahre auf sich warten lassen.

Panik!

geschrieben am 12.07.2006, 16:51

Wie man mich mithilfe eines kleinen SuperGAUs von einem Moment auf den anderen zum Rotieren bringen kann?

Steht im Weiterlesentext.

Eben noch am Rechner luschdig vor mich hingebastelt, dann kurz einen Kaffee holen gewesen und beim Wiedereintreffen am Schreibtisch ist plötzlich der Bildschirm schwarz.

Und hier fängt es nun bereits an: Eben lief die Welt noch rund, nun ist dieser Moment eingetreten, in dem ich geistig schon mal prophylaktisch alle in Frage kommenden Ursachen durchgehe, nach Wahrscheinlichkeit sortiere und mir erste mögliche Lösungsvorschläge überlege – und zwar in dem Zeitraum, während ich mit entschlossenem Gesichtsausdruck von der Tür aus gen Schreibtisch eile.

Bei näherere Betrachtung der Sachlage stellt sich nun heraus, dass der Rechner schlichtweg ausgeschalten ist. Wieder einschalten geht auch nicht. Oha, ganz schlecht.

Netzteil abgeschossen? Hoffentlich nicht, hab doch gerade keinen Ersatz da. Aber Moment – der Bildschirm ist ja genauso aus, es liegt also nicht am Netzteil. Gott sei dank. Aber woran liegt es dann?

Steckerleiste. Bestimmt ist die Steckerleiste abgeraucht.

Hm, naja – sieht doch eigentlich noch ganz gut aus, nach was verschmortem riecht es auch nicht wirklich. OK, doch nicht die Steckerleiste.

Was kann es denn noch sein… mal weitertesten. Aha, Licht geht auch nicht. Genauso wenig, wie das Licht im Nebenraum oder ein Stockwerk tiefer. Also ist vermutlich irgendwas zentrales im Nirvana, tippe auf die Hauptsicherung. Na, doch nicht – der Sicherungskasten ist da anderer Meinung, verrät mir durch den eingefrorenen Zähler jedoch, dass da wohl im Moment so von außen nach innen gar nichts geht. Ha, Stromausfall. Na klasse.

Das wiederrum fällt nun in die Kategorie “höhere Mächte, auf die man als Normalsterblicher keinerlei Einfluss hat”. Oh, wie ich sowas liebe.

Und sowas passiert natürlich nur bei derart unchristlichen Temperaturen vor der Haustür wie den derzeit gefühlten 89°C, so dass man nicht mal den Hund zu einem Spaziergang zwecks Zeitüberbrückung überreden kann.

Also gut, meine Alternativen halten sich in Grenzen und da wenigstens mein Kaffee schon gekocht ist, setz ich mich eben mit der Tasse vor die Haustür und warte.

Warte, und warte, und warte, und probier dabei alle 2min anhand des Lichtschalters, ob denn der Strom schon wieder fließt. Tut er aber nicht. Also warte ich weiter, und warte, und warte, und warte…

Immer wieder erstaunlich, wie unglaublich lange 20min sein können.

Gewinnen kann jeder

geschrieben am 05.07.2006, 00:17

Größe zeigt sich beim Verlieren

So was kann jedem mal passier’n

Wir sind keine Freunde aber faire Gegner

Wir zeigen auch im größten Frust

Unsere stolz geschwellte Heldenbrust

Und tun so als wäre nichts gewesen

Wir werden es überleben

Geh’n jetzt einen heben

Und machen uns auf die Reise

Und sagen zum Abschied leise – scheiße

Gewinnen kann jeder

Das war nur ein Schönheitsfehler

Wir kommen wieder

Und das nächste Mal – das nächste Mal als Sieger

Wir singen auch bei Niederlagen

Denn es kommen wieder bessre Tage

Sind sowieso moralische Sieger

Wir ertrinken unsren Frust

Beim Verlieren und bei Punktverlust

Stehen auf und kommen wieder

Das Ganze gibts hier auch zum Anhören als Download – als kleine Aufmunterung und vertretbare Alternative zum Freitod für all jene allzu sehr enttäuschten Fans.

Von Argentiniern und Italienern, Matheklausuren und Geschichtereferaten

geschrieben am 04.07.2006, 01:17

Was macht der Argentinier, wenn er Weltmeister geworden ist?

Richtig, er steht auf und schaltet die Playstation aus.

Zugegeben, nach dem Sieg über Argentinien ist mein Vertrauen in das Können der deutschen Nationalmannschaft wiedererwacht – und zudem größer denn je zuvor.

Deswegen werden nun morgen auch die Italiener geboxt – und zwar so richtig. Die Aktion mit Frings verlangt das einfach.

Und wo wir gerade schon so schön beim Thema boxen und geboxt werden sind: Morgen schreib ich meine letzte Matheklausur für dieses Jahr und muss zudem noch Geschichtereferat halten.

Toller Tag, wirklich.

In diesem Sinne: Herr, lass Abend werden – und zwar nicht nur wegen dem dann anstehenden Halbfinale…

Bruno am Boden und Deutschland im Viertelfinale

geschrieben am 27.06.2006, 00:13

“´54, ´74, ´90, 2006″, so heißt die aktuelle Single der Sportfreunde Stiller.

Nein, ich mag dieses Lied nicht. Im Übrigen genauso wenig, wie ich die Sportfreunde Stiller an sich mag – dazu aber ein ander mal noch ausführlicher.

Im Moment hab ich dieses Lied nur als Aufhänger für diesen Blogeintrag gebraucht, hört man es doch zur Zeit immer öfter im Zuge des derzeit noch anhaltenden Spontanpatriotismus hinsichtlich der Erfolge der deutschen Nationalmannschaft bei der WM.

Ja, ganz bewusst ist die Rede vom noch anhaltenden Spontanpatriotismus, habe ich doch irgendwo so ein wenig das Gefühl, dass jene Euphorie der letzten Wochen in Anbetracht des anstehenden Spiels gegen Argentinien nun doch etwas… nun, verhaltener ist.

Und, zugegeben, mir geht es da ähnlich. Zwar bin ich kein sonderlich großer Fußballfan, die Spiele der deutschen Mannschaft hab ich mir aber – insofern zeitlich möglich – natürlich trotzdem angeschaut und war soweit eigentlich auch recht begeistert. Nichts desto trotz spielt Argentinien meiner bescheidenen Meinung nach doch noch auf einem etwas anderen Niveau Fußball – wobei ich mich da zu gerne Freitag eines besseren belehren lassen würde, wir werden sehen.

Desweiteren musste ich heute morgen im Radio hören, dass den in Bayern gastierenden Braunbären – mittlerweilen bekannt unter dem Namen Bruno – nach der Abschussfreigabe heute morgen wohl… nun, eine Bleivergiftung dahingerafft haben muss.

In diesem Sinne – Rest in Pieces. Wenn wir doch auch in anderen Belangen immer so entscheidungsfreudig wären…

Jetzt auch wieder mit Rufannahmetaste

geschrieben am 25.06.2006, 18:16

Freitag Mittag hab ich mein neues Telefon geliefert gekriegt, nach 10h Akkuerstladung ist es seit gestern in Betrieb – und ich bin soweit sehr zufrieden. Und ab jetzt auch dann wieder erreichbar, wenn das Telefon mal nicht in der Ladeschale steht.

Zugegeben, ob man denn unbedingt ein Festnetztelefon mit eingebautem und fernsteuerbarem Anrufbeantworter, PC-Anschluss, Vibrationsalarm, polyphonen Klingeltönen, Freisprechfunktion, SMS-Unterstützung, Adressbuch und noch jeder Menge anderer Funktionen braucht, ist äußerst fraglich. Mehr als das.

Meine Vorliebe für technischen Schnickschnack sowie die Gewissheit, dass man sämtliche Funktionen jederzeit nutzen könnte, wenn man denn wollte, sind sich da jedoch einig: Das sind mal wieder einige diese wunderbar überflüssigen Kleinigkeiten, die wirklich kein Mensch braucht, die das Leben aber doch erst so richtig lebenswert machen.

Kein Schwein ruft mich an…

geschrieben am 15.06.2006, 22:57

Oder doch, eigentlich schon. Mein Problem ist nur, ich kann nicht rangehen. Oder wenigstens nur manchmal.

Ja, das mag nun etwas absurd klingen. Ist aber eigentlich ganz plausibel zu erklären.

Nachzulesen ist jene Erklärung im Klapptext – wie immer.

An meinem tollen Telefon hier – ein Siemens Gigaset 3010, ich oute das hier gerne – hat nämlich genau eine Taste ganz spontan beschlossen, ab sofort ihren Dienst zu verweigern.

Das sowas nicht mit der Stern- oder der Rautetaste passiert, ist klar – daran würde man sich ja au nur alle heilige Zeit mal stören. Nein, es ist selbstverständlich die Rufannahmetaste, diese Grüne da.

Das bedeutet im Klartext: Wenn jemand bei mir anruft und das Telefon nicht gerade in seiner Ladeschale steht – wo ein Herausnehmen den eingehenden Ruf annehmen würde – so hab ich und auch der betroffene Anrufer einfach mal gelitten. Ich kann dann nämlich nur zuhöhren, wie das Teil so vor sich hinklingelt und evtl. ein wenig auf besagter Taste herumtrommeln – funktionieren wird es jedoch nicht.

Das ist die eine Problematik. Die andere ist, dass ich genauso wenig eine Nummer wählen kann.

Das heißt, die Nummer eingeben kann ich natürlich schon noch – dann aber wirklich wählen lassen ist Dank der defekten Rufannahmetaste nicht drin. Schade, irgendwie.

Also, an all diejenigen, die auf einen Anruf von mir warten oder erfolglos versucht haben, bei mir anzurufen: Schuld ist lediglich mein Telefon. Wenigstens in den meisten Fällen – einen spontanen Anfall von Gelegenheitsmisanthropie will ich ja auch nicht ganz so einfach ausschließen…

Verspäteter Spananienbericht

geschrieben am 13.06.2006, 16:00

Seit Samstag bin ich nun schon wieder zuhause, hab es allerdings bis heute nicht geschafft, den versprochenen Bericht über meine Woche in Spanien zu liefern – das soll hiermit nachgeholt werden.

Kurz und knapp: Es war klasse. Die Ganze Woche super Wetter, somit viel am Strand und im Meer gewesen und eine Nacht nach der anderen zum Tag gemacht.

Das war in etwa die komprimierte Version, die all jene von mir weniger geliebten Zeitgenossen zu hören gekriegt haben, die mich nach meiner Rückkehr mit diesem standardisierten “Na, wie wars?” begrüßt haben. Etwas mehr Details für alle wirklich Interessierten gibts im Klapptext.

Samstag, 03.06., 19:00 Uhr – Abfahrt.

Zwar war das Ganze keine Studienfahrt sondern schon eine Privatveranstaltung, dennoch waren eben sämtliche Leute aus der Kollegstufe dabei. Um die 50, wir hatten uns dafür also einen Bus organisiert. Ja, mit dem Bus nach Spanien – dauert unglaublich lange 20h. Nein, meine Idee wars nicht – ich wollte fliegen. Aber gut, wir sind mit dem Bus gefahren. “Die 20h gehen schon vorbei und so ist es wenigstens nicht so teuer.” OK, OK, fahren wir eben mit dem Bus – an mir sollte es nicht scheitern.

Anfangs war das auch wirklich noch echt klasse. Vorfreude auf eine Woche Spanien, somit richtig gute Stimmung und der allgemeine exzessive Alkoholkonsum tat dabei sein Übriges.

So ging es dann eine Weile dahin, bis eben so langsam aber sicher die ersten Leute müde wurden und doch ein wenig schlafen wollten, ein paar ganz hartgesottene das aber wiederrum gar nicht einsehen wollten und weiter am rumgrölen waren. Ja, auch eine sehr nette Möglichkeit, sich unbeliebt zu machen – wenn 47 Leute schlafen wollen, ist es schon reichlich dumm, zu dritt dagegen ankämpfen zu wollen.

Nun, wie gesagt – ich wollte nicht mit dem Bus fahren. Mit meinem Flugzeug wären wir zu diesem Zeitpunkt wohl schon in Spanien gewesen. Aber nein… “die 20h gehen auch vorbei.” Ja, sicherlich – nur wie halt.

Aber gut, auch das ging irgendwie vorbei und so kamen wir dann am Sonntag, 04.06. gegen 14:30 sowas in Spanien an.

Gebucht waren dort Bungalows, besetzt mit jeweils fünf Bewohnern – eine sehr feine Sache. Besser als jedes Hotelzimmer.

Also gleich mal ausgepackt und anschließend versucht, Essen zu kochen. Zu meiner Beruhigung legten meine Mitbewohner dabei ähnlich viel Talent an den Tag wie ich, unsere Nudeln hatten schlussendlich dann doch noch etwas sehr viel… Biss. Mangels Alternativen (und da wir es uns insgeheim wohl einfach nicht eingestehen wollten, dass sie einfach noch viel zu hart waren) haben wir sie trotzdem gegessen.

Die erste Hürde war also genommen, auf zum Strand. Das Meer war wohl noch etwas frisch, für mein Temperaturempfinden aber doch gut erträglich – feine Sache. So haben wir den ersten Tag also am Strand verbummelt, abends waren wir dann noch ein wenig unterwegs. Teilweise die örtlichen Discos ausgekundschaftet, teilweise Bungalowparty veranstaltet.

Der Montag lief dann wieder ähnlich ab. Erstmal bis kurz vor Mittag geschlafen, was gekocht – glaube, es waren wieder Nudeln – danach wieder an den Strand, abends wieder weggegangen. Und zwischen drin nochmal was gegessen. Wohl Nudeln.

Für Dienstag war ein Ausflug ins 50km entfernte Barcelona angesetzt. Per Bus ein paar Sehenswürdigkeiten abgeklappert, danach auf eigene Faust durch die Stadt gezogen. Hat mir gut gefallen, Barcelona ist wirklich eine sehenswerte Stadt. Sehenswert und gleichzeitig für Fußgänger nicht ganz ungefährlich. Verkehrsschilder, Zebrastreifen etc. haben dort wohl eher dekorativen Charakter.

Abends gings dann wieder in eine Disco, mangels Lust auf rumgehoppse hab ich mir dabei den Abend mit Fotografieren vertrieben – mit einigen ganz unterhaltsamen Resultaten.

Der Mittwoch lief dann in etwa so ab wie der Montag. Lange schlafen, kochen – Nudeln? – an den Strand, wieder kochen – wieder Nudeln? – abends wieder weggehen, Bungalowparty, wasauchimmer.

Für Donnerstag war eine Führung durch die Sektkellerei Codorniu geplant. Der Andrang hielt sich in Grenzen, es war nur eine handvoll der fünzig Leute dabei – ich fands trotzdem klasse, allein wegen der vielen Fotomotive.

Anschließend gings von dort aus dann nochmal nach Barcelona zum Abendessen – ausnahmsweise mal keine Nudeln – und um sich die dortigen Wasserspiele anzuguggn. War auch mal ganz unterhaltsam. Nachts gabs dann wieder das allabendliche Individualselbstunterhaltungsprogramm.

Da es Freitag schon wieder Richtung Heimat ging – per Flugzeug hätte mal wohl noch ein, zwei Tage mehr haben können, aber wir sind ja Bus gefahren… – mussten die Bungalows vorher noch wieder in einen vertretbaren Zustand gebracht werden, wollte man wollten wir unsere Kaution doch schon ganz gern wieder zurückhaben.

Und nun ja, wie sich aus dem “wieder in einen vertretbaren Zustand gebracht werden” eventuell schon erschließen lässt, befand sich unser Bungalow nicht gerade in einem solchen. Ganz im Gegenteil. Gut, alles andere hätte mich nach der Woche auch gewundert.

In allgemeinem Einverständniss wurde also geplant, Freitag Morgen um acht aufzustehen um aufzuräumen und zu putzen. Mich wundert so im Nachhinein nur irgendwie, dass uns das in dem Moment nicht schon viel zu absurd vorgekommen ist. Nun, wie dem auch sei – es war geplant. Geklappt hats natürlich nicht. Um kurz vor 10:00 Uhr ist einer von uns mehr zufällig wach geworden, um 12:00 mussten wir die Bungalos räumen. Das heißt, wir hatten noch 2h, um sämtlichen Müll wegzuschaffen, aufzuräumen, zu putzen, zu packen, zu duschen, Frühstück zu organiseren, zu Frühstücken und Proviant für die anstehende Busfahrt fertig zu machen. Ja, langweilig wurde es uns also nicht – geschafft haben wirs schlussendlich aber trotzdem irgendwie.

Bis dann sämtliche Formalitäten etc. geklärt waren, wurde es noch 14:30 Uhr sowas, bis wir wieder im Bus gen Heimat saßen – mit einer wirklich tollen Woche Spanien hinter uns und einer auf einmal noch viel unerträglicher erscheinenden zwanzigstündigen Busfahrt vor uns.

Zwar waren nun so gut wie alle recht müde und wollte nur noch schlafen, das anstehenden WM-Eröffnungsspiel sorgte aber trotzdem wieder für ein wenig Aufruhr. Zugegeben, schon ein wenig blöd für alle Fußballfans, wenn man dummerweise genau während dieser 90 Minuten durch Südfrankreich fährt und dort nur einen französischen Radiosende empfängt… Hach ja, wie schön, dass mir Fußball doch so herrlich egal ist.

Wobei wir natürlich auch hätten Fliegen können und dann pünktlich vor dem Spiel daheim gewesen wären. Ich mein, ich hätte drauf verweisen können, dass ich diese Idee schon vorher mal gehabt hatte… aber nein, seis drum.

Wie dem auch sei, was mir persönlich von der Woche auf jeden Fall erhalten bleiben wird, sind sehr viele schöne Erinnerungen sowie eine vorläufige Abneigung gegen lange Busfahrten. Und Nudeln.

Spananien

geschrieben am 03.06.2006, 17:13

Wie schon angekündigt, verlasse ich heute abend für eine Woche das Land in Richtung Spanien.

Wer sich meinen dortigen Aufenthaltsort etwas genauer anschauen will, der kann mit Google-Earth ja mal nach Callela – etwas nördlich von Barcelona – suchen.

Ich werd versuchen, da unten einen Rechner nebst Internetanschluss aufzutreiben und dann mal von dort aus was von mir hören zu lassen, bzw. mal Mails abzurufen. Wie gesagt, ich werds versuchen – versprechen kann ich aber nichts. Alternativ gibts dann wohl am zehnten oder elften Juni wieder hier eine einen kleinen Bericht.

Ansonsten wünsch ich euch hier in Deutschland auch schonmal eine schöne Ferienwoche – insofern ihr grad Ferien habt, siehe beispielsweise eben Bayern – und besseres Wetter, als im Moment. Recht viel schlechter gehts ja für Juni auch kaum noch…

So denn, gehabt euch wohl – bis kommende Woche!

Sommer! – wenigstens theorethisch…

geschrieben am 31.05.2006, 19:30

Draußen hat es gerade lauschige 8°C bei Nieselregen, laut Wetterbericht im Radio soll es in etwas höhere Lagen auch wieder Schnee geben. Fühlt sich an wie Ende September, Anfang Oktober, ist aber Ende Mai, Anfang Juni. Wie war das mit der globalen Erwärmung? Einmal wenn man sie bräuchte…

Wie dem auch sei, in Anbetracht dieser Aussichten freu ich mich doch gleich noch mal ein ganzes Stück mehr, dass ich Samstag Abend für eine Woche gen Spanien verschwinde.

Und wehe, dort hat es dann nicht durchgehend mindestens 30°C bei strahlendem Sonnenschein…

Der Davinci Code – Sakrileg

geschrieben am 28.05.2006, 22:31

Samstagabend, schlechtes Wetter, noch nichts geplant – also ganz spontan mal wieder ins Kino. “Der Davinci Code – Sakrileg.”

Zugegeben, eigentlich bin ich kein Fan von derart reißerischen Geschichten wie denen von Dan Brown. Das Buch hab ich deswegen bisher nicht gelesen und habe auch nicht vor, diese Tatsache zu ändern. Wenn nun aber schon Gott und die Welt über Dan Browns Verschwörungstheorien redet und sich durch den Film nun die Möglichkeit bietet, diese Bildungslücke meinerseits binnen zweieinhalb Stunden zu füllen und sich zeitgleich mit Popcorn und Cola vollzustopfen – warum auch nicht. Allemal besser, als Samstagabend nur zuhause rumzusitzen und Maulaffen feil zu halten.

Nun, wie schon angedeutet halte ich grundsätzlich nicht sonderlich viel von derartigen Verschwörungstheorien. Es ist nicht so, dass ich ein Problem mit Geschichten jenseits der Realität hätte – ganz und gar nicht. An Fantasyfilmen wie Herr der Ringe und Konsorten hab ich auch meinen Spaß. Kritisch wird es dann nur, wenn sich die Realität mit irgendwelchen, nun, ich nenne es mal “Hirngespinsten”, zu vermischen versucht. Wobei mich sowas insbesondere dann stört, wenn eben jene Hirngespinste so penetrant viel Wert darauf legen, ernst genommen zu werden.

Kleines Gegenbeispiel: Die Matrix-Triologie beschreibt auch ein etwas sehr abgefahrenes Weltbild. Aber eben dermaßen abgefahren, dass wohl kaum jemand nach den Filmen Angst vor Agenten und weißen Kaninchen ausgebildet haben sollte.

Der Davinci Code dagegen versucht ja doch, das Ganze – nicht zuletzt auch durch den einen oder anderen “Beweis” – so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen.

Zugegeben, die Geschichte an sich samt der Verschwörungstheorie wird schon recht plausibel und nachvollziehbar dargestellt – was wohl auch den Reiz an Buch wie auch Film ausmacht. Ein “so hab ich das noch gar nicht gesehen – klingt aber eigentlich gar nicht mal so unrealistisch”-Effekt kann sich da schon mal einstellen. Kann. Muss aber nicht. Denn wenn ich diesem mit ein klein wenig gesundem Menscheverstand gegenüber trete und das Ganze kritisch betrachte, kratzt das schon etwas sehr an der Glaubwürdigkeit.

Sicherlich, wer solche Theorien mag, der wird nen Teufel tun und über sowas derartig kritisch nachdenken – der wird sich da viel mehr bestätigt vorkommen und Dan Brown huldigen. Dafür bin ich aber wohl leider Gottes einfach ein ganz klein wenig zu realistisch.

Somit bleibt die Geschichte für mich eine ganz nette Unterhaltung für Samstagabend, die ich allerdings in keinster Weise mit der Realität in Verbindung zu bringen versuche. Für zweieinhalbstunden hab ich meinen Spaß an einem von einem extremistischen Geheimbund innerhalb der katholischen Kirche ausgesandten masochistischem Auftragskilleralbino mit schickem Stachelhalsband um den Oberschenkel auf der Jagd nach den direkten Nachfolgern Jesu. Und natürlich deren Suche nach dem heiligen Gral, der ja eigentlich eine Frau ist, wie man an Davincis Werken überdeutlich sehen kann. Ob das nicht auch reiner Zufall sein könnte? Ausgeschlossen. Nun, ok – ich nehm das in dem Moment einfach mal so hin. Andernfalls hätte ich während der zweieinhalb Stunden wohl auch keinen Spaß gehabt.

Zusammenfassend lässt sich von meiner Seite aus also sagen, dass “Der Davinci Code – Sakrileg” wohl sicherlich ein ganz unterhaltsamer Film ist, den man sich durchaus mal anschauen kann – insofern man gewillt ist, sich auf die Geschichte einzulassen. Wenn auch nur vorübergehend.

Während des ganzen Filmes als überzeugter Realist die Handlung kritisch zu betrachten ist dagegen wohl eher weniger empfehlenswert – so wird man sich hinterher nur ärgern, die Eintrittkosten nicht anderweitig angelegt zu haben.

Probier was neues diesen Sommer, Kap. 2

geschrieben am 27.05.2006, 15:52

Mhm. War wohl nix mit Geheimnistuerei

Ein dickes Sorry an den BlindEyer.

Oo’ Sag wenn du dein Desi nicht mehr brauchst und es nem armen untalentierten aufmerksamkeitsgierigem Inetkiddie schenken willst :P

Da ich zur Zeit ueber keinen festen Zungang zum Inet verfuegen kann bitte ich die Verzoegerungen zu entschuldigen

Kontaktdaten? Gab es nie. Und wird’s nie geben (;

Dieser Text findet sich seit heute auf blindeye.de.vu

Nun, großartig kommentieren will ich das nun mal gar nicht – das überlass ich lieber euch.

Probier was neues diesen Sommer

geschrieben am 26.05.2006, 00:56

Es kommt immer mal wieder vor, dass die eine oder andere Grafik von mir nachgebastelt oder sogar einfach nur kopiert wird. Das passiert mit einzelnen Grafiken, Teilen von selbigen oder sogar mit ganzen Designs.

Nun, eigentlich mach ich mir da meistens keinen Kopf drum. Ich lächel drüber und lass es einfach gut sein, anstatt meine Zeit damit zu verschwenden, in solchen Fällen wirklich etwas zu unternehmen. Kostet ja doch nur Zeit und Nerven, vielleicht bin ich mittlerweilen auch einfach schon ein wenig zu alt, um da gleich wegen jeder Kleinigkeit auszurasten.

Gerade eben hab ich da allerdings etwas gefunden, was meine bisherige persönliche Vorstellungskraft hinsichtlich Urbeherrechtsverletzungen und Dreistigkeit doch noch um ein ganzes Stück übersteigt. Einzelheiten gibts wie immer im Weiterlesentext.

Kurze Vorgeschichte: Ich hab so die Angewohnheit, ab und an mal die Namen meiner Domains bei Google reinzuwerfen – rein aus Interesse, wo meine Projekte denn so überall verlinkt sind. Das bringt manchmal ganz interessante Funde, so eben auch heute. Die Rede ist von www.blindeye.de.vu

Mein erster Gedanke: “Ja nanu, hab ich was verpasst?!” Und naja… scheinbar hab ich da tatsächlich was verpasst.

Nicht nur, dass da einfach mal der Name meiner Seite kopiert worden ist – was mir irgendwo noch relativ egal gewesen wäre – nein, das Design wurde konsequenterweise au gleich mal mitgenommen. Aber nicht nur irgendwie nachgebaut oder teilweise kopiert – nein, komplett. Und zwar so richtig komplett, samt der Contentgrafiken.

Also, kurzes Résumé: Das komplette Design meiner Seite wurde 1:1 kopiert, der Name wurde auch gleich mitgenommen. Ja, das ist doch echt mal konsequent.

Nun, ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll.

Ja, ich weiß schon – die Seite wird nicht sonderlich viele Besucher haben, prinzipiell könnte mir das einfach egal sein. Ich könnte mich ja sogar bestätigt fühlen – wäre meine Seite soo schlecht, würde sie nicht kopiert werden. Hm ja, schon richtig – ein freundlicher Gästebucheintrag hätte diesen Zweck aber auch erfüllt.

Ich mein, versteht mich bitte nicht falsch – ich bin bei solchen Dingen normalerweise ja wirklich nicht dermaßen kleinkariert und geh da gleich jedes mal die Wand hoch – ganz im Gegenteil. Wenn man nun aber ein Jahr lang an dem Design seiner Seite gebastelt hat und dann jemand daherkommt und sich das einfach mal eben kopiert und sogar die Dreistigkeit besitzt, sogar den Namen beizubehalten… nun, das läuft dann doch ein ganz klein wenig entgegen meinen Vorstellungen von Gerechtigkeit. Und da ist es doch eigentlich eine feine Sache, dass der Gesetzgeber das ähnlich sieht – gibt es doch zu diesem Zweck das Urheberecht, welches hier ja eindeutig verletzt wurde.

Oder mit anderen Worten: Ich hab mich auf besagter Seite nun umgesehen und bis jetzt keine Kontaktdaten gefunden (sollte da jemand was brauchbares finden, wäre ich sehr dankbar, wenn er mir das mitteilen könnte!). Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, hier erstmal diesen Blogeintrag zu schreiben – in der Hoffnung, der “Inhaber” der Seite wird ihn lesen. Insofern er das tut, so sei er hiermit darauf hingewiesen, dass ich ihm ab heute drei Tage Zeit lasse, die Seite in beiderseitigem Interesse umgehend offline zu nehmen – womit die Sache für mich erledigt wäre. Alternativ sehe ich mich dazu gezwungen, entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten. Fehlende Kontaktmöglichkeiten werden hierbei dann auch kein Hinderniss mehr darstellen – das aber nur am Rande.

Nun denn, man darf gespannt sein.

Bärenmarke

geschrieben am 23.05.2006, 19:27

In Bayern treibt derzeit ein Braunbär sein Unwesen. Und in Berlin wird darüber verhandelt, was mit den rechten Schlägern passieren soll, die den Äthopier niedergeprügelt haben.

Aber mal ehrlich – Ersteres klingt doch eigentlich viel spannender, immerhin passiert sowas noch nicht jeden Tag. Deswegen kommt das wohl in den Nachrichten auch zuerst.

Und so hab ich eben auch mehr zufällig in den Nachrichten gehört, wie da zuerst von dem momentan gastierenden Braunbären und danach von dem brutal zusammengeschlagenen Äthopier in Berlin berichtet wurde.

Der Bär hat ein paar Schafe und vielleicht auch Hühner mitgehen lassen, der Bär könnte das prinzipiell auch mit dem einen oder anderen Menschen machen, der Bär muss weg – ganz klarer Fall. Bei den Schlägern aus Berlin fällt die Entscheidung da schon etwas schwerer.

Nur ist es doch gerade so, dass der Bär die Schafe nur schlichtweg deswegen getötet hat, um zu überleben – und nicht etwa deswegen, weil ihm ihre Fellfarbe nicht gefallen hat. Nein, sowas banales wie die Fellfarbe eines Schafes ist dem Bären nun wirklich mal völlig egal, für ihn zählen da eher die inneren Werte. Im Falle der Schafe wohl insbesondere der Nährwert. Um auf die dermaßen idiotische Idee zu kommen, ein anderes Lebewesen nur wegen Vorurteilen und ohne wirklich Grund anzugreifen, dafür braucht es schon den Menschen.

Wenn das da doch auch so einfach zu regeln wäre, wie mit dem Bären. Betäuben oder doch gleich richtig erschießen? Greenpeace würde Letzteres unter Umständen ja eventuell sogar unterstützen. Wenigstens so lange das die Aufmerksamkeit von Volk und Politik auf sich zieht und der Bär sich dann derweil noch ein paar Snacks holen kann, bevor er wieder ins Ausland verschwindet – was er ja vermutlich so und so innerhalb der nächsten paar Tage getan hätte, insofern er bis dahin nicht Opfer des übereifrigen waidmännischen Streufeuers geworden wäre.

Post für den Tiger

geschrieben am 20.05.2006, 23:39

Habe im Laufe der vergangenen zwei Wochen mein Kamera-Equipment noch ein wenig aufgestockt – mit einem externen Blitz und einem Makro-Objektiv.

Letzteres hat mich einiges mehr an Zeit, Geld und vor allem auch Nerven gekostet, als ich erwartet hatte. Details dazu gibts im Anhang.

Nun, zugegeben, das Fotografieren ist nicht gerade das billigste Hobby. Und da ich auch nicht Krösus bin, versuche ich schon immer, möglichst kostengünstig an neue Ausrüstung wie Objektive etc. zu kommen. So auch im Falle von meinem neuen Makro-Objektiv. Dieses hab ich nun vor kurzem in der Handel-Sektion des DSLR-Boards gefunden – gerade mal zweimal gebraucht, deshalb neuwertig und dazu noch zu einem richtig guten Preis – perfekt.

Dass der Verkäufer aus der Schweiz kam, daran hab ich mich nicht weiter gestört. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ich etwas im Ausland gekauft habe – warum sollte es also ausgerechnet dieses mal nicht klappen. Ja gut, es war nicht das erste Mal, dass ich etwas im Ausland gekauft habe – aber es war sehr wohl das erste Mal, dass ich etwas im nicht-europäischen Ausland gekauft habe…

Nun gut, so hab ich eben den Verkäufer angeschrieben, mein Interesse an dem Objektiv mitgeteilt und gleich mal dazugeschrieben, dass ich das Geld dann umgehend per Online-Banking überweisen werde – wie immer halt, wenn ich was im Internet einkauf. Ja, von wegen – für Überweisungen ins nichteuropäische Ausland brauchts da schon etwas mehr, als einen 08/15-Onlinebankingaccount. Genauer gesagt ein Überweisungsformular im kompakten DIN-A4-Format mit mal wieder unglaublich vielen Formularfeldern. Hat so ein wenig den Charme einer Steuererklärung.

Davon mal abgesehen kostet der Spaß dann auch gleich mal wieder beinahe 8eur Bearbeitungsgebühr, die Bank will da ja schließlich auch noch was davon abhaben. Naja, was solls – dafür war ja der Preis für das Objektiv gut, da sind die 8eur schon gut angelegt. Das hab ich in dem Moment wenigstens noch gedacht.

Viel mehr hab ich mich da noch über die angekündigte Bearbeitungszeit von “fünf Werktage, sowas” geärgert, wollte ich doch endlich mit dem neuen Objektiv losziehen.

Mein schweizer Handelspartner hatte meinen Unmut diesbzezüglich jedoch verstanden und das Paket deshalb sofort per Expressversand losgeschickt – ohne auf das Geld von mir zu warten. Dafür war ich ihm natürlich sehr dankbar, immerhin hatte er das ja völlig ohne Absicherung gemacht – ein wirklich feiner Zug, wie man ihn nicht oft erlebt.

Somit sollte das Objektiv also innerhalb von maximal zwei bis drei Tagen bei mir sein, meine Vorfreude war entsprechend groß. Allerdings auch nur so lange, bis mir der Postbote statt des erhofften Paketes einen dezenten Wisch in die Hand drückte, auf dem vermerkt war, dass ich mein Objektiv beim nächsten Zollamt abholen könnte.

Der Zoll – verdammt, daran hatte ich natürlich nicht gedacht. Gerade bei einem doch so relativ kleinen Gegenstand wie einem Objektiv mit nun auch nicht sooo großem Wert hatte ich damit wirklich nicht gerechnet.

Nun gut, Fakt war, dass das Objektiv statt bei mir beim Zollamt war – ein nicht zu tolerierender Status der schnellstmöglich geändert werden musste. Also gleich mal angerufen und nachgefragt, was denn nun zu tun sein, um an mein Paket zu kommen. Die Antwort war ebenso kurz wie bitter: Ich sollte vorbeikommen, den Wisch von der Post sowie einen Kaufbeleg, einen Durchschlag des Überweisungsformulares und Geld mitbringen.

Geld? Wofür? Na, für Zoll und Mehrwertsteuer. Ich müsse das schließlich versteuern, wenn ich was in die EU einführen wollte. Ach ja, klar. Hatte ich so spontan nun ganz vergessen, wie dumm von mir.

Ja, ich muss schon zugeben, in diesem Moment hätte ich den netten Zollbeamten am liebsten durch die Leitung gezerrt und anschließend verprügelt. Nein, ich bin nicht aggresiv – ganz im Gegenteil, bin doch eher ein recht friedlicher Mensch. Nur wenn ich nun eh schon sehnsüchtigst auf mein neues Spielzeug warte und das nur deswegen nicht zu mir kommt, weil der Zoll es abgefangen hat und der Staat nun auch noch Geld von mir will… nun ja… da ist es dann nix mehr mit friedlich.

Aber gut, wie schon bei der Überweisung hielten sich nun also auch hier meine Alternativen dezent in Grenzen. So hab ich also auf meinen um-elf-Uhr-Unterrichtsschluss-Mittwoch gewartet, da das Zollamt natürlich beinahe jeden Tag um 14:00 Uhr Feierabend macht und ich es somit außer am Mittwoch nie rechtzeitig geschafft hätte, dort mal vorbeizuschauen – hab ich doch zu meinem nächstgelegenen Zollamt ca. 40km Anreiseweg. Na, was tut man nicht alles, um seinem Spieltrieb nachzukommen.

Dort angekommen wurde ich da am Schalter von einem Zollbeamten begrüßt, der wohl bestenfalls drei Jahre älter war als ich. Wenn überhaupt. Meine kurze Schilderung der Sachlage sowie die Bitte nach meinem Paket quitierte er mit einem leicht hämischen Grinsen. Das Wissen, einem nahezu Gleichaltrigen gleich eine ganze Stange Geld abnehmen zu können verschaffte ihm scheinbar ein gewisses sadistisches Vergnügen – was meine Laune nun nicht gerade hob.

Er zog also los, wühlte eine halbe Ewigkeit in einem Lagerraum voller Pakte und kam schließlich mit einem an mich adressierten zurück. Immerhin. Bei meinem Glück hätte es mich nun auch nicht gewundert, wenn da irgendetwas schiefgelaufen und das Paket sonstwo gelandet wäre.

Er legte das Paket vor mir auf den Tresen, gefolgt von einem “Aufpacken, bitte.” – das Grinsen noch ein Stück breiter als vorher. Nun gut, auch wenn ich mir vorkam, als ob mir gerade vier Kilo Koks oder mindestens die gleiche Menge an Sprengstoff unterstellt werden würde – was blieb mir anderes übrig als zu tun, was mir gesagt wurde. Insofern mein Schweizer keine Drogen zwischen den Linsen des Objektives versteckt hatte, sollte das Auspacken ja kein Problem darstellen. Tat es auch nicht. Viel mehr dann aber der Versuch, dem Zollbeamten klarzumachen, um was für ein Objektiv es sich hierbei nun handelt. “Ist es ein Zoomobjektiv von X bis Y mm Brennweite?” – “Nein, das is eine Festbrennweite – sonst würde ja wohl auch nicht nur eine Zahl draustehen.” – “Wieviel Millimeter?” – “Die Zahl hier sieht verdächtig nach 35 aus.” – “Sind die Linsen größer als 60mm?” – “Das ganze Objektiv hat einen Durchmesser von nichtmal ganz 60mm…” – “Also, sind die Linsen jetzt größer als…” – “Nein.”. – Ja, ich muss schon zugeben, ihm dabei zuzusehen, wie er sich scheinbar immer unwissender vorkam (was er ja auch zweifelsohne war) und dazu noch an der Eingabemaske seines Rechners sowie seinem den Dienst verweigernden Drucker nahezu verzweifelte, verschaffte nun wiederum mir ein gewisses sadistisches Vergnügen.

Doch nun spielte er natürlich seinen Joker aus – “Das Ganze müssen sie nun selbstverständlich versteuern…” – “Ich weiß…” – “Das macht dann 7,8% Zoll und eben die 16% Mehrwertsteuer, 40,41eur.”

41eur. Das war beinahe ein Viertel des Kaufpreises des Objektivs. Und zwar für wirklich nichts und wieder nichts zm Fenster rausgeworfen. Nun war ich wirklich kurz davor, etwas unüberlegtes zu tun – allein schon, um ihm sein Grinsen auszutreiben. Nun, mein gesunder Menschenverstand hielt mich gottseidank davon ab. Stattdessen hab ich gezahlt, mein Paket genommen, mich freundlich bedankt und bin gegangen.

Nun ja, immerhin war der Kaufpreis des Objektives wirklich gut – ansonsten hätte ich nun draufgezahlt. Wenn ich allerdings zusätzlich zu Zoll, Mehrwertsteuer und den Bearbeitungsgebühren der Bank noch über den ganzen Aufwand und die verschenkte Zeit nachdenke… nein – um ehrlich zu sein, will ich da gar nicht drüber nachdenken. Stattdessen freu ich mich nun lieber über mein neues Makro-Objektiv, das wirklich sehr, sehr gute Bilder produziert – bei Gelegenheit werde ich mal ein paar ausstellen.

Und was lernen wir mal wieder daraus: Im Detail steckt der Teufel, es gibt sehr nette Schweizer und der sympathischste Beamte im Zollamt ist der Drogenspürhund, der so schön friedlich in der Mittagssonne in seiner Hütter gepennt hat.

Südfruchtdebakel

geschrieben am 14.05.2006, 17:46

Schonmal versucht, eine Grapefruit zu filetieren? Also, so richtig professionell schälen und häuten, dass das Fruchtfleisch in ganzen, unverletzten Stücken zurückbleibt.

Nun, ich habs versucht. Und dabei festgestellt zutiefst enttäuscht feststellen müssen, dass das mal wieder soetwas völlig banales ist, was meine nicht vorhandenen Fähigkeiten als Hausmann vollends übersteigt.

Ehrlich gesagt weiß ich nichtmal mehr, warum ich das überhaupt ausprobiert hab. Mir wars einfach danach. Vermutlich hab ich da irgendwann mal mehr oder weniger unbewusst einem dieser Ralf Zacherls oder irgendeinem vergleichbaren Fernsehkochprofi dabei zugesehen, wodurch dann wohl dieser “das sieht so einfach aus, das kannst du doch auch”-Gedanke entstanden sein muss. Oder so ähnlich.

Ebenso wenig kann ich sagen, warum ich das Ganze ausgerechnet nachts um halb drei ausprobieren wollte. Nein, betrunken oder anderweitig nicht zurechnungsfähig war ich dabei nicht. Es war viel mehr mal wieder eine dieser Nächte vor dem Rechner, wo man wo ich eben hin und wieder von so einer Euphorie gepackt werde und dann in völliger Selbstüberschätzung derartige Unternehmungen anstelle.

Aber gut, lassen wir die Hintergründe nun einfach mal dahingestellt und kommen zum eigentlichen Thema, dem Grapefruitfiletieren.

Selbstverständlich kann auch ein – wenn auch erst kürzlich selbsternannter – Profi nicht ohne das entsprechende Equipment arbeiten. Woraus das besteht, sieht man ja auch immer wieder in den tollen Kochsendungen: Eine entsprechende schnittfeste Unterlage und ein Küchenmesser in der Größenordnung eines stattlichen Bihänders, an dem auch Prinz Eisenherz seine helle Freude gehabt hätte. OK, sowas hab ich in unserer Küche leider nicht gefunden. Vermutlich auch besser so. Mutterns Küchenmesser hatte dann also zwar nur eine schwächliche Klingenlänge von etwa 20-25cm, war dafür aber wirklich sauscharf. Präzisionswerkzeug eben.

Also gut, das Opfer – die Grapefruit – aus dem Keller geholt, auf das Schneidbrett geknallt und das Messer angesetzt. Und natürlich gleich mal viel zu tief reingeschnitten. War ja klar, dass es mal wieder an meiner Feinmotorik scheitert. Konnte in Kombination mit dem riesigen Messer ja auch nichts werden. Also hab ich das eben noch voller Begeisterung durch die Küche geschwungene Präzisionswerkzeug wieder kommentarlos verschwinden lassen und gegen eine kompaktere Version getauscht. So ein Messer eben, was auch ein Normalsterblicher zum Aufschneiden von Obst verwenden würde. Klingenlänge evtl. 8-10cm und nicht wirklich scharf. Also genau richtig für meine Zwecke.

Damit hab ich dann erstmal ganz professionell diese äußere, feste Schale sternförmig eingeschnitten und streifenweise abgezogen. Klappte bestens, keine weiteren tiefen Einschnitte in das Fruchtfleisch, der Chefkoch in mir triumphierte.

Wenigstens so lange, bis ich dann diese dünne Haut um das Fruchtfleisch gefunden hatte, die sich unter der äußeren Haut von so einer Grapefruit versteckt. Nun ja, wie kriegt man die nun ab, ohne dabei das Fruchtfleisch auch mit in Fetzen zu reißen, wenn man in etwa so viel Feinmotorik an den Tag legt wie ein Schlächter? Richtig, gar nicht. Ich mein, ich habs ja wirklich versucht – auch mit Feingefühl und so. Aber irgendwie… entweder hab ich mit meinem Messer zu tief reingestochen oder das Fruchtfleisch beeindruckte durch eine erstaunliche Affinität zu seiner Haut – in jedem Fall blieben nach meinen verzweifelten Versuchen, die Haut vom Fruchtfleisch zu entfernen nur eher klägliche Brocken des selbigen übrig. An ganze, zusammenhängende, unbeschädigte Stücke war da gar nicht zu denken.

Nun, nach einer halben bis dreiviertel Stunde hab ich da dann kapituliert. Mein Ergebnis sah nun viel mehr nach Pampelmusenmasaker als nach Grapefruitfilets aus.

Oder mit anderen Worten: Hätte ich die Grapefruit gleich zu Anfang mit viel Schwung gegen die Küchentür geworfen, hätte das wohl zu einem ähnlichen Resultat geführt. Hätte nur keine halbe bis dreiviertel Stunde gedauert und ich hätte mir dabei die Finger nicht so elendig eingesudelt.

Und was lernen wir nun daraus? Es gibt einfach Dinge, die überlässt man besser den Menschen, die sowas können. In meinem Fall ist das eben anscheinend leider alles, was mit der Aufbereitung meiner Mahlzeiten zu tun hat.

Ich sollte mich da also wohl mal nach einer auf diesem Gebiet einigermaßen bewanderten Freundin umsehen, die mir bei meinen Selbstversuchen in der Küche ein wenig auf die Sprünge helfen kann – insofern ich mich nicht mein Leben lang nur von Dosenfutter ernähren will. Sollte sich da also nun ein nettes Mädel berufen fühlen, mir das Kochen beizubringen, so finden sich hier meine Kontaktdaten. Schonmal vorab besten Dank.

Und das nächste mal erzähl ich euch von meinen Gravitationsversuchen mit Fischstäbchen. Die musste ich zwar – Gott seis getrommelt und gepfiffen – nicht schälen, das Ergebnis war aber schlussendlich dem der Grapfruitaktion recht ähnlich. So viel sei bereits verraten.

Neues Spielzeug

geschrieben am 06.05.2006, 22:38

Meine Vorliebe für technischen Schnickschnack war einfach mal wieder viel zu groß und so hab ich mir ein neues Spielzeug geleistet. Eine digitale Spiegelreflexkamera.

Genauer gesagt eine E-500 von Olympus samt zwei Objektiven, 14-45mm und 40-150mm.

Für alle Interessierten gibt es im Anhang noch ein paar meiner ersten Testfotos. Und ich geh jetzt wieder spielen.

Gestern Abend bin ich mal für ein paar erste Testbilder losgezogen, hier, hier und hier, aber natürlich auch hier, hier, hier und schlussendlich noch hier finden sich einige der dabei entstandenen Aufnahmen.

Hierbei handelt es nun natürlich nur um ein paar spontane Schnappschüsse, keine großartigen Fotografien – wie gesagt, meine ersten Versuche mit der neuen Kamera eben.

Bin aber soweit auf jeden Fall mehr als zufrieden mit meiner neuen Errungenschaft, das gute Stück war sein Geld wirklich wert – was auch diesen neurdings entstandenen, klaffenden Abgrund in meinem Konto ein klein wenig erträglicher erscheinen lässt…

RSS-Newsfeed

geschrieben am 25.04.2006, 22:13

Wer sich über Neuigkeiten auf blindeye.de auf dem Laufenden halten will, kann das ab sofort auch ganz bequem per RSS-Newsfeed tun.

Das Icon zum abonnieren des Feeds findet sich selbstverständlich wie üblich in der rechten Ecke der Adresszeile.

Sollte es noch Fragen geben, stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wer mit dem Begriff RSS nun gar nichts anfangen kann, findet hier übrigens ein paar Hintergrundiformationen zum Thema.

Quantenphysik

geschrieben am 24.04.2006, 20:42

Katzen landen auf ihren Pfoten. Toast landet auf der Marmeladenseite.

Eine Katze mit einem Toast, der auf ihren Rücken gegurtet wurde, schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

Wollte ich nur mal eben losgeworden sein.

Milchreis!

geschrieben am 22.04.2006, 04:14

Milchreis in der Darreichungsform von Joghurt – d.h. im Plastikbecher mit praktischem Aluabziehdeckel – eine wirklich tolle Sache, wie ich finde.

Nein, nicht weil es so toll schmecken würde – wirklich nicht. Ganz im Gegenteil. Um ehrlich zu sein, würde ich das Ganze mit verbundenen Augen wohl nicht mal als Milchreis identifizieren. Viel mehr wohl als ein etwas sehr, sehr, sehr überständiges Joghurt.

Nein, darum gehts mir nicht. Mir gehts um die Tatsache, prinzipiell in 20 Sekunden an Milchreis zu kommen, ohne dass dabei die Küche hinterher einem Krisengebiet im nahen Osten ähnelt.

Ja, mag schon sein, dass manche Leute auch ohne solche Folgen Milchreis kochen können. Ich bin da aber eher unbegabt, bei mir würde das mit an Sicherhheit grenzender Wahrscheinlichkeit eskalieren. Zu dieser Thematik aber ein ander mal. Denn nun ess ich meinen Milchreis – bevor er warm wird.

Achja, das hatte ich nun fast vergessen – normalerweise ist Milchreis ja doch eher warm, frisch gekocht eben. Darauf muss man bei dieser Instantalternative dann halt leider doch verzichten.

Aber dafür ging das Kochen – respektive Aufreißen – doch wirklich flott. Sogar jetzt noch, nachts um kurz nach vier.

Nein, ich bin nicht betrunken. Ehrlich.

Giga Homepage-Award – Die Zweite

geschrieben am 18.04.2006, 02:50

Seit letzten Montag ist eine Woche vergangen, beim Giga Homepage-Award sind nun neue Kandidaten zur Abstimmung online.

Anfang Mai wird dann veröffentlicht, wer der Teilnehmer in den letzten Wochen die höchste Punktzahl erhalten hat – sobald es diesbezüglich irgendwas neues gibt, werd ich selbstverständlich hier darüber berichten.

Ansonsten an dieser Stelle au schonmal besten Dank an all diejenigen, die für blindeye.de gevoted haben!

…und in Zukunft werd ich hier wieder öfter neue Einträge schreiben. Ganz sicher.

Bundes Bananenrepublik Deutschland

geschrieben am 14.04.2006, 13:42

Zugegeben: Man könnte es für einen etwas geschmacklosen Aprilscherz halten. Ist es aber wohl doch nicht – sehr zum Leidwesen unseres Altkanzlers Schröder.

Die Rede ist natürlich von diesem kleinen Skandal, der da bekannt wurde. So soll die schrödersche Regierung doch tatsächlich nur wenige Wochen vor Amtsende dem russischen Gasprom-Konzern eine Bürgschaft über eine Milliarde Euro zum Bau der deutsch-russischen Erdgas Pipeline eingeräumt haben – was selbstverständlich für einen derartigen Konzern sehr gewinnfördernd ist.

Dass ausgerechnet Schröder nun im Aufsichtsrat eben dieses Konzerns sitzt (und somit natürlich auch von dessen Erfolg profitiert), ist natürlich reiner Zufall. Außerdem wusste er ja nicht mal was von dieser Bürgschaft. Behauptet er wenigstens.

Zunächst mal ganz allgemein, was “eine Bürgschaft einräumen” bedeutet: Nun, in diesem Fall bedeutet es ganz einfach, dass Deutschland einspringen muss, falls Gasprom den für den Bau der Pipeline aufgenommenen Kredit nicht zurückzahlen kann. Also, nur für den Fall. Wollen wir hoffen, dass es nicht soweit kommt – ganz so dick haben wirs ja dann auch wieder nicht.

Wie dem auch sei, sollte sich herausstellen, dass die ganze Geschichte wirklich zu Gunsten Schröders so geplant war – was angesichts der derzeitigen Sachlage doch sehr wahrscheinlich erscheint – so handelt es sich in meinen Augen wirklich um einen Skandal.

Vor der Wahl gab es noch nichts wichtigeres als das Wohl des Volkes – und kaum merkt man, dass es zu Ende geht, zählt nur noch das eigene Wohl. Oder viel mehr die Aussicht auf 250.000 EUR Jahreseinkommen, die Schröder nun als Aufsichtsratmitglied einstreicht.

Aber gut, noch ist nichts bewiesen. Mittlerweilen habe ich sogar schon davon gehört, dass Clement Schröder zu Hilfe eilt:

“Die Bürgschaftsgarantie wurde gewährt, weil die Pipeline für die deutsche Energieversorgung außerordentlich wichtig ist. Das hatte nicht das Geringste mit Schröder zu tun. Der Bundeskanzler hat bei meiner Entscheidung keine Rolle gespielt”

Nun, wir werden sehen.

Giga Homepage-Award

geschrieben am 10.04.2006, 15:59

Der Giga Homepage-Award 2006 – Hier klicken, für blindeye.de abstimmen und meine unendliche Dankbarkeit sicher haben.

Mehr Informationen gibts im Klapptext.

Wie schon letztes Jahr läuft auch dieses Jahr wieder der von Giga organisierte Homepage-Award. Jeder Webmaster kann seine private Homepage anmelden, schlussendlich gibts ganz interessante Preise.

So weit, so gut. Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich nicht mitmachen. Schlussendlich hab ich mich dann aber doch von ein paar Bekannten dazu überreden lassen und meine Seite hier eigentlich mehr spaßeshalber vergangene Woche da mal angemeldet – und heute prompt folgende Mail von Giga gekriegt:

Lieber Webmaster!

Du hast es geschafft, die Jury hat deine Webseite zum Voting freigestellt! In jeder der sechs Kategorien stehen diese Woche fünf Seiten zur Abstimmung. Ab jetzt entscheiden die Giga Friends, ob du die Votingrunde gewinnst und ins Finale kommst. Selbstverständlich kannst du deine Community und deine Freunde zum Voting aufrufen – wir möchten euch aber darum bitten, möglichst fair gegenüber den anderen Teilnehmern zu bleiben. Jeder Bewerber sollte eine Chance auf eine faire Bewertung seiner Seite haben, genau wie jeder Voter für sich selbst entscheiden sollte, wie viele Punkte er welcher Seite geben will. Sowohl für Voter, als auch für Webmaster gibt es tolle Preise zu gewinnen.

Nun, hätte ich nicht gedacht – freut mich aber natürlich.

Wer nun also mal einen Moment seiner wertvollen Zeit entbehren kann, der darf gerne über diesen Link hier für mich voten – würde mich sehr freuen!

Domination

geschrieben am 08.04.2006, 17:46

Hab eben eine neue Aufnahme in die Fotografie-Sektion meines Portfolios gestellt – ein Schnappschuss, entstanden vor gut zwei Stunden, quasi direkt vor meiner Haustür.

Hier der direkte Link

Über Kommentare würde ich mich nat. wie immer sehr freuen.

Kleine Hintergrundinformation (für alle Interessierten):

Olympus C5050, SuperMakro-Modus, 12mm, F/3,6, 1/800s, kein Stativ

Windows Vista Feeling – Ohne Windows Vista

geschrieben am 04.04.2006, 20:17

So sehr wie auch über die bonbonbunte Benutzeroberfläche “Luna” von Windows XP gleich kurz nach dessen Release gelästert wurde – wenigstens einmal ausprobiert hat sie doch mittlerweilen wirklich so gut wie jeder und darauf gespannt war man vorher doch auch, wenn man mal ganz ehrlich ist.

Windows XP ist mittlerweilen zum Standard geworden, Windows Vista steht nur noch wenige Monate vor dem Release. Und wie schon bei Windows XP bin ich wieder gespannt auf die neue Benutzeroberfläche und deren Alltagstauglichkeit. Bin nun mal ein Fan von neuem technischen Schnickschnack.

Und so begeistert mich insbesondere auch dieser neue 3D-Fenster- und Programmbrowser, der in so manchem Preview bereits zu sehen war. In 3D per Mausrad durch sämtliche geöffnete Applikationen scrollen – mir gefällt die Idee.

Aber nun noch abwarten, bis Windows Vista endlich auf den Markt kommt und sich dann erst mal mit sämtlichen Bugs und sonstigen Kinderkrankheiten des neuen Betriebssystems herumschlagen müssen, nur um in schickem 3D durch Fenster klicken zu können? Nein, wirklich nicht.

Dafür hab ich nun ein nette Alternative gefunden: Ein kleines Programm namens “TopDesk”.

Mehr durch Zufall habe ich vor ein paar Tagen dieses ganz interessantes Programm gefunden, dass eine dem aus einigen Windows Vista-Prieviews bekannten Fenster- und Programmbrowser nachempfundene Funktion in Windows XP integriert. Damit wird es also möglich, in einer schicken 3D-Sicht recht komfortabel per Mausrad durch sämtliche geöffnete Fenster und Programme zu scrollen – und zwar sehr geschmeidig animiert.

Wer sich das Ganze auch mal anschauen will, der findet auf dieser Seite hier den Downloadlink zu einer kostenlosen 30 Tage Testversion, die Vollversion kostet knapp zehn Dollares.

Nun, meine Meinung zu dem Programm: Eine herrliche Spielerei, die man auf jeden Fall mal ausprobieren sollte. Gerade wenn man das Programm neu installiert hat, ertappt man sich doch immer wieder dabei, wie man einfach nur sinnlos damit rumspielt – sind die Animationen doch einfach viel zu geschmeidig um so schnell einfach wieder damit aufhören zu können.

Auf Dauer fällt das Ganze dann allerdings wohl doch wieder in die Kategorie “Dinge, die die Welt nicht braucht – die sie aber erst so richtig lebenswert machen”.

Wie gesagt, am besten einfach mal ausprobieren. Eine nette Spielerei ist es allemal. Und man kommt sich damit doch gleich so richtig schön fortschrittlich vor.

Sommerzeit

geschrieben am 26.03.2006, 16:32

Eben aufgestanden. Verdammte Zeitumstellung.

Und wem haben wir das zu verdanken? Den Iren.

Laut Wikipedia waren es nämlich eben diese Inselbewohner, die da 1916 die tolle Idee hatten, eine „Daylight Saving Time“ einzuführen. Mit dem doch irgendwo einleuchtenden Hintergrund, die Stundenanzahl pro Tag mit dem für die Arbeit nutzbarem Tageslicht zu erhöhen.

Und da der Mensch nun mal ein elendes Gewohnheitstier ist, machen wir das heute also immernoch so. Allerdings wohl doch eher mehr aus Gewohnheit, als zum Zwecke der Arbeitszeitverlängerung. Denn wäre das immernoch der einzige Hintergrund, so müssten wir hier in Deutschland heutzutage die Uhren wohl gleich mal um mindestens 3h verstellen, um unserem Arbeitsmarkt damit etwas auf die Sprünge zu helfen…

Soviel dazu. Und ich geh jetzt nun mal auf Futtersuche. Frühstückmittagundschonfastabendessen.

Saw II

geschrieben am 22.03.2006, 17:33

Nun, nachdem ich in meinem letzten Eintrag hier schon vor lauter Verzweiflung über das Wetter geschrieben hab, nun zu einem eventuell doch etwas interessanterem Thema: Saw II.

Zwar war ich schon seit dem ersten Trailer gespannt auf den Film, hab es dann aber doch erst vor kurzem geschafft, ihn mir endlich anzuschauen.

Und, wie soll ich sagen – meiner bescheidenen Meinung nach stecken auch in diesem zweiten Teil wieder jede Menge skuriler Ideen, welche auch durchaus sehr gut in Szene gesetzt worden sind – was dann aber allerdings auch dazu führt, dass man als Zuschauer nicht allzu empfindlich sein sollte…

Ich will an dieser Stelle nicht als Einleitung den Inhalt des Films zusammenfassen, wie es für eine Filmkritik wohl angebracht wäre. Für diesen Zweck schaut man sich den Film am besten einfach mal selbst an oder liest sich notfalls eine der vielen Filmkritiken durch, wie man sie leicht mit Google findet.

Stattdessen will ich hier nun lediglich meine persönliche Meinung loswerden:

Wie bereits erwähnt, hatte ich mir schon nach einem ersten Trailer fest vorgenommen, diesen Film sehen zu müssen – meine Begeisterung für die Originalität des ersten Teils hält eben immernoch an.

Und was eben diese Originalität angeht – soviel sei verraten – hängt der zweite Teil dem ersten nun etwas hinterher.

Wo mich der erste Teil noch dadurch überrascht hat, mit welchen doch eher einfachen Mitteln eine so überzeugende, düstere, klaustrophobische Stimmung erzeugt werden konnte, zeigt der zweite Teil nun sämtliche Grausamkeiten doch recht offensichtlich.

Sicherlich, auch der erste Teil war nicht gerade zimperlich, was den Umgang mit Menschen und deren Gliedmaßen angeht, gar keine Frage – dennoch passierte das Ganze da doch noch etwas subtiler als nun im zweiten Teil. Für wen Saw I in Sachen offensichtlicher Brutalität schon jenseits der persönlichen Schmerzensgrenze war – was ich durchaus verstehen kann – der sollte um Saw II wohl besser einen weiten Bogen machen.

Oder mit anderen Worten: Auch wenn ich prinzipiell nicht sonderlich empfindlich bin, was Gewaltdarstellungen in Filmen angeht, so muss ich trotzdem zugeben, dass es für mich in Saw II schon sehr viele dieser Szenen gab, wo ich irgendwo doch auf gewisse Weise “mitgefühlt” hab. Nein, nicht im Sinne von Mitleid – viel mehr körperlich.

Dies lag wohl insbesondere an den wie bereits erwähnt sehr offensichtlichen, detailierten Gewaltdarstellungen. Hab selten einen ähnlich brutalen, um nicht zu sagen menschenverachtenden Film gesehen.

Gut, ich bin auch kein Fan von Splatterfilmen. Wer sich sowas regelmäßig antut, den wird auch Saw II nicht mehr schocken können. Für alle anderen dürfte so manche Szene aber schon hart an der Schmerzensgrenze, unter Umständen sogar ein ganzes Stück darüber sein.

Nichts desto trotz bleibt das alles aber wohl doch nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ganz neutral betrachtet ist der gesamte Film sehr gut inszeniert und wird eben dadurch auch wieder sehenswert – insofern man sich mit dem Genre anfreunden kann und sich keine ähnlich große Überraschung erhofft, wie es beim ersten Teil der Fall war.

Mein Fazit: Saw II ist zweifelsohne ausgesprochen brutal, blutrünstig und sadistisch.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt und sich vielleicht auch schon öfter mal Gedanken über eine mögliche Fortsetzung der Handlung des ersten Teils gemacht hat, dem sei Saw II hiermit empfohlen.

Wohl kein Meilenstein in diesem Genre, aber auf jeden Fall sehenswert.

Frühling…? Jetzt schon…?

geschrieben am 20.03.2006, 18:47

Die Sonne scheint, die Vögel singen – ein schöner Tag sich umzubringen.

Wollte ich nur mal eben anlässlich des schon beinahe unverschämt schönen Wetters heute losgeworden sein.

Noch ein Update

geschrieben am 15.03.2006, 21:22

Habe eben mein Portfolio um eine weitere Kategorie erweitert – “Unvollendetes”.

In dieser Kategorie werden sich in Zukunft Skizzen, Studien und ähnlich unvollendete Arbeiten finden, die vorrangig als Übung oder Konzept gedacht waren und nicht als vollwertige Artworks anzusehen sind.

Mehr Informationen hierzu finden sich im weiterlesen-Text dieser News.

In den letzten Wochen hab ich so gut wie jede freie Minute am Rechner in die Fertigstellung meiner Seite hier investiert – dementsprechend kurz sind andere Dinge gekommen. Nun, da ich meine Seite hier endlich online gebracht hab, hab ich wieder mehr Zeit um beispielsweise spontane Ideen in Form von Skizzen festzuhalten oder anderweitig ein wenig herumzuexperimentieren.

Da ich nun in letzter Zeit immer öfter nach meinen Vorgehensweisen bei der Realisierung meiner Projekte gefragt worden bin, hab ich beschlossen, ab sofort auch einige meiner Skizzen und Studien zu veröffentlichen. Grund hierfür ist einfach, dass eben diese nicht bis ins Detail ausgearbeiteten Projekte durchaus einen gewissen Einblick in meine Arbeitsweise geben können und somit wohl insbesondere für alle diejenigen interessant sein werden, die hierüber etwas mehr erfahren möchten.

Im Moment findet sich in der neuen Kategorie eine mit meinem Grafiktablett gezeichnete Studie, eine “Lampionblume”. Dabei hab ich versucht, das Ganze durch die Ausarbeitung von Licht und Schatten möglichst plastisch wirken zu lassen, übermäßig viele Details sucht man vergebens – es ist eben nur eine Studie. Nichts desto trotz freue ich mich selbstverständlich wie immer über konstruktive Kritik.

Erstes Update

geschrieben am 10.03.2006, 19:00

Gleich nachdem ich meine Seite hier gestern online gestellt hatte, wurde ich von mehreren Besuchern darauf hingewiesen, dass es bei der Darstellung mit dem Internet Explorer sowie bei einer Auflösung von 1024×768px zu unschönen Anzeigefehlern gekommen ist.

Das ist eben das Dumme, wenn man selbst mit einer Auflösung von 1280×1024px und fast ausschließlich mit Opera im Internet unterwegs ist – da fällt einem sowas erstmal gar nicht auf

Nun, wie dem auch sei, ich habe mich vorhin mal daran gemacht, oben genannte Fehler zu beheben. Nun sollte die Seite hier auch mit einer Auflösung von 1024×768px und/oder dem Internet Explorer korrekt dargestellt werden.

Falls noch jemandem derart gravierende Fehler auffallen, wäre ich sehr dankbar, wenn er mir das mitteilen würde.

Desweiteren möchte ich mich an dieser Stelle noch für das viele und durchweg positive Feedback bzgl. meiner Seite in Form von Kommentaren hier auf blindeye.de wie auch in sämtlichen Boards bedanken – vielen Dank!

It´s Done.

geschrieben am 08.03.2006, 16:20

“Wann geht deine neue Seite endlich online?” – “When it´s done.”

Das war während der vergangenen Monate meine Standard-Ausrede, wenn ich nach dem Status meiner Seite hier gefragt worden bin.

Der eine oder andere wird die Hoffnung mittlerweilen wohl schon aufgegeben haben, dass die neue Version von Blind Eye Graphics jemals noch online gehen wird – verständlich, habe ich den Release doch immer wieder verschoben.

Doch heute ist es nun endlich doch soweit: Ganz offiziell geht Blind Eye Graphics hiermit wieder online. Keine gekürzte Prepage, kein simpler “coming soon”-Screen – endlich wieder eine komplette Internetseite, grafisch wie auch inhaltlich aufwendiger denn je.

Vor mittlerweile über einem Jahr habe ich mit den ersten Entwürfen für diese Seite begonnen. Die meisten haben es über ein paar Skizzen nicht hinausgeschafft, manche hab ich anfangs noch für brauchbar befunden, dann aber mitten in der Realisierung doch wieder verworfen. Wieviele Entwürfe es schlussendlich insgesamt waren, kann ich heute nicht mal mehr genau sagen.

Eines hat sich jedoch vom ersten Konzept bis zu dieser nun fertigen Seite durchgezogen: Der verwendete Stil.

Insgesamt doch eher etwas dunkler gehalten, manches Element mag als makaber empfunden werden – das war von Anfang an so geplant und ich hab ganz bewusst daran festgehalten.

Dass das doch irgendwo eine gewisse Gradwanderung ist, ist mir durchaus klar. Der von mir verwendete Stil wird wohl oder übel nicht jedem zusagen – zu dunkel, zu verspielt, evtl. auch zu makaber… liegt alles im Auge des Betrachters. Ich wollte jedoch einfach eine Seite erstellen, die schon allein grafisch nicht in der Masse untergeht, sondern sich stattdessen etwas davon abhebt – und dafür ist es mir das Risiko wert, nicht jedermanns Geschmack zu hundert Prozent zu treffen.

Was die Inhalte meiner neuen Seite angeht, so sind diese wohl umfangreicher denn je.

Das Ganze hier ist als eine Mischung aus Portfolio, Blog und nicht zuletzt privater Homepage gedacht. Ich will hier in Zukunft meine jeweils neuesten Arbeiten veröffentlichen, daneben aber auch regelmäßig neue Blogeinträge schreiben – wobei ich mich natürlich über Kommentare und die eine oder andere eventuell daraus entstehende Diskussion sehr freuen würde.

Abschließend möchte ich mich noch bei all denen bedanken, die mir während der Entwicklung dieser Seite geholfen haben.

Mein besonderer Dank geht hierbei an…

…Joachim “Aui” Aumann für die tatkräftige Unterstützung bei sämtlichen PHP-Scripten

…Ference “Fery” Condella & Age von Keller53 für die Hilfe bei den Flash-Files

…Joachim “Synth” Nagel sowie Dietmar “townes” Aumann für die konstruktive Kritik sowie sämtliche Verbesserungsvorschläge

…sowie natürlich auch an alle anderen, die mir in irgendeiner Form geholfen haben. Danke!

Ich denke, das sollte nun für den Anfang genug Information sein.

Ich wünsche gute Unterhaltung beim Stöbern hier auf meiner Seite,

Benjamin Messingschlager

P.S.: Falls nun anfänglich noch Fehler auftreten sollten, wäre ich sehr dankbar, wenn mir das mitgeteilt werden würde.

Außerdem ist der Exchange-Bereich bei den Links im Moment noch sehr leer – bei Interesse an einem Button-Exchange einfach mit mir Kontakt aufnehmen. Danke.

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